Goldpreis 17.03.2026: Gold fällt unter 5.000 USD – Silber deutlich schwächer

Gold Silber Ratio

Die Edelmetallmärkte zeigten sich am Dienstag weiterhin angeschlagen. Während der Goldpreis nur leicht nachgab, setzte sich bei Silber die Korrektur deutlich fort. Besonders bemerkenswert: Gold rutschte erstmals seit dem 19. Februar wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 5.000 USD zum Tagesschluss.

Gleichzeitig blieb der Euro gegenüber dem US-Dollar stabil bis leicht fester, was die Entwicklung im Euroraum zusätzlich beeinflusste. Die Märkte warten nun gespannt auf die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank.

Goldpreis rutscht am 17.03.2026 unter psychologische Marke

Der Goldpreis startete bei 5.003,15 USD in den Handelstag und bewegte sich in einer Spanne zwischen 4.979,06 USD und 5.043,03 USD. Zum Handelsschluss wurde ein Preis von 4.999,07 USD festgestellt. Damit ergibt sich ein leichter Rückgang von -4,87 USD beziehungsweise -0,10 % im Vergleich zum Vortag.

Auch wenn das Minus moderat ausfällt, ist die Signalwirkung nicht zu unterschätzen: Erstmals seit dem 19.02.2026 fiel Gold wieder unter die Marke von 5.000 USD zum Tagesende. Zudem liegt der EMA (50) aktuell bei 5.017 USD. Somit bewegt sich der Goldpreis aktuell in einem sensiblen Bereich, der auch eine deutlichere Gegenbewegung auslösen könnt.

Aber im frühen Handel am Mittwoch zeigt sich bereits eine leichte Gegenbewegung mit Kursen um 5.007 USD.

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Goldpreis in Euro: Währungseffekt verstärkt die Schwäche

Der Euro konnte gegenüber dem US-Dollar erneut leicht zulegen und stieg von 1,1499 USD auf 1,1541 USD. Das entspricht einem Plus von 0,37 %. Für Anleger im Euroraum führte dies erneut zu einem zusätzlichen Belastungsfaktor.

Der Goldpreis in Euro fiel von 4.351,63 EUR auf 4.331,57 EUR, was einem Rückgang von -20,06 EUR beziehungsweise -0,46 % entspricht. Damit zeigt sich erneut deutlich: Ein stärkerer Euro verstärkt kurzfristig die Abwärtsbewegung bei Gold in EUR.

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Silber gerät deutlich unter Druck

Deutlich schwächer präsentierte sich der Silberpreis. Silber bewegte sich zwischen 78,3635 USD und 82,5015 USD und wies damit erneut eine hohe Volatilität von über 5 % auf.

Zum Handelsschluss fiel der Preis auf 78,9530 USD zurück. Im Vergleich zum Vortag entspricht dies einem Rückgang von -2,34 %.

Die Märkte richten ihren Fokus aktuell auf die Entscheidung der US-Notenbank (Fed). Sollte die Fed eine weiterhin restriktive Geldpolitik signalisieren, könnte der US-Dollar erneut an Stärke gewinnen. Dies würde zusätzlichen Druck auf Gold und Silber ausüben. Eine überraschend lockere Tonlage könnte hingegen eine Gegenbewegung bei den Edelmetallen auslösen.

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Silberpreis in Euro

In Euro fiel die Bewegung noch deutlicher aus:
Der Silberpreis sank von 70,3092 EUR auf 68,4109 EUR, was einem Minus von -2,70 % entspricht.

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Gold-Silber-Ratio leicht rückläufig

Die schwächere Entwicklung bei Silber im Vergleich zu Gold spiegelt sich in der Gold-Silber-Ratio wider. Die Kennzahl stieg von 61,89 auf 63,32 Punkte, was einem Anstieg von +2,31 % entspricht.

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Die internationalen Börsen geben den Preis für Gold und Silber je Feinunze in US-Dollar an. Eine Feinunze wiegt rund 31,103 g. Die US-Dollar Notierung bewirkt, dass wir im Euro-Raum die Wechselkursentwicklung Euro / US-Dollar beobachten müssen.

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Kupferpreis gibt nach

Auch der Kupferpreis zeigte sich schwächer. Die Notierung bewegte sich zwischen 12.719,77 USD und 12.893,82 USD je Tonne. Zum Handelsschluss lag der Preis bei 12.757,98 USD. Damit ergibt sich ein Rückgang von -1,12 % gegenüber dem Vortag.

Die leichte Schwäche bei Industriemetallen deutet darauf hin, dass die Märkte aktuell vorsichtiger auf die globale Konjunktur blicken.

Fazit

Der Goldpreis zeigte sich am Dienstag vergleichsweise stabil, unterschritt jedoch eine wichtige psychologische Marke. Silber setzte seine Korrektur deutlich fort und verlor spürbar an Dynamik. Der stärkere Euro verstärkte die Abwärtsbewegung im Euroraum zusätzlich.

Mit Blick auf die Fed-Entscheidung bleibt die Lage angespannt – die kommenden Tage könnten richtungsweisend für die Edelmetallmärkte werden. Dabei bleiben die übergeordneten Einflussfaktoren bestehen. Insbesondere die Geopolitische Spannungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Iran und die angestiegenen Energiepreise, welche die Inflationssorgen verstärken, bestimmen momentan die Großwetterlage im Finanzsektor.

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