Goldpreis Prognose: Warum der US-Dollar die nächste Rallye auslösen könnte

Der Goldmarkt wirkt derzeit wie eine gespannte Feder. Nach einer starken Rallye und neuen Rekordständen fragen sich viele Anleger, ob die Luft langsam dünn wird. Doch mehrere Entwicklungen sprechen dafür, dass der nächste Impuls möglicherweise bereits vorbereitet wird. Im Mittelpunkt steht dabei eine Variable, die den Goldpreis historisch besonders stark beeinflusst. Und damit auch für eine Goldpreis Prognose von hoher Relevanz ist.

Gold bleibt im Aufwärtstrend – trotz Gegenwind

Der Goldpreis legte im Februar erneut deutlich zu und stieg um rund fünf Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich der Anstieg bereits auf knapp 20 Prozent. Damit gehört Gold zu den stärksten Assetklassen des Jahres.

Der Anstieg kam trotz zwischenzeitlicher Gewinnmitnahmen zustande. Immer wieder traten Käufer bei Rücksetzern auf – ein klassisches Zeichen eines intakten Bullenmarktes. Besonders auffällig: Die Nachfrage während der asiatischen Handelszeiten war außergewöhnlich stark. Hohe Handelsvolumina an der Shanghai Futures Exchange deuten darauf hin, dass asiatische Investoren aktiv in den Markt eingreifen.

Unterstützt wurde der Preisanstieg zusätzlich durch zwei Faktoren:

  • sinkende Renditen von US-Staatsanleihen

  • einen schwächeren US-Dollar

Beides reduziert die Opportunitätskosten von Gold und stärkt seine Attraktivität als Anlage.

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Der entscheidende Faktor: Der US-Dollar

Die eigentliche Story hinter der Goldrallye könnte jedoch erst beginnen. Laut Analyse des World Gold Council steht der US-Dollar strukturell unter Druck. Der US Dollar Index konnte zwar zuletzt eine technische Schwächephase vermeiden. Doch diese Stabilisierung könnte nur eine kurzfristige Gegenbewegung sein.

Mehrere strukturelle Faktoren sprechen für eine mittelfristige Dollar-Schwäche:

1. US-Aktien und Dollar wirken historisch teuer
Gemessen an Bewertungskennzahlen wie dem Price-to-Sales-Verhältnis sind US-Aktien im internationalen Vergleich weiterhin hoch bewertet.

2. Die „Doppelrendite“ für internationale Anleger bröckelt
Viele Investoren profitierten in den letzten Jahren gleichzeitig von steigenden US-Aktien und einem starken Dollar. Diese Kombination verliert an Kraft.

3. Kapital könnte verstärkt nach Europa und Japan fließen
Verbesserte Bewertungen, Reformen in Japan und fiskalischer Spielraum in Europa machen andere Märkte wieder attraktiver.

Sollten internationale Investoren ihre US-Positionen reduzieren, könnte das eine klassische Spirale auslösen: Kapitalabflüsse schwächen den Dollar – und ein schwächerer Dollar treibt wiederum weitere Umschichtungen an. Ein positiver Faktor für eine optimistische Goldpreis Prognose.

KW 10 2026 Gold im Spannungsfeld zwischen Sicherheitsnachfrage und festerem Dollar – Blick auf Goldaktien Barrick, Newmont, Franco Nevada, Rio Tinto, SSR Mining, Pan American Silver

Historische Dollar-Bärenmärkte waren oft brutal

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt ein klares Muster. Große Dollar-Bärenmärkte verlaufen häufig:

  • langfristig

  • frontgeladen

  • eng verbunden mit relativer Schwäche der US-Aktienmärkte

Die ersten Bewegungen sind dabei häufig besonders stark. Kapitalflüsse verstärken sich gegenseitig und beschleunigen die Abwertung der US-Währung. Für Gold wäre das ein ideales Umfeld.

Zentralbanken bleiben ein struktureller Treiber, ebenso die Geopolitik

Ein weiterer Faktor stützt den Goldmarkt: die fortgesetzte Diversifikation der Zentralbanken.

Seit der Eskalation geopolitischer Konflikte und der verstärkten Nutzung des Dollars als geopolitisches Instrument denken viele Staaten intensiver über ihre Währungsreserven nach. Gold gewinnt in diesem Kontext strategisch an Bedeutung. Diese Entwicklung dürfte langfristig eine stabile Nachfragebasis schaffen – unabhängig von kurzfristigen Marktbewegungen.

Auch geopolitische Risiken spielen eine Rolle. Historisch reagiert Gold in rund zwei Dritteln aller Fälle positiv auf plötzliche geopolitische Spannungen. Die jüngste Eskalation im Nahen Osten löste genau dieses Muster aus: Ölpreise stiegen, Renditen sanken – und Gold legte innerhalb weniger Handelstage um fast fünf Prozent zu. Allerdings zeigt die Statistik auch: Zwei Wochen nach solchen Ereignissen wird die Entwicklung deutlich unberechenbarer.

Risiken für den Goldmarkt

Trotz des positiven Umfelds gibt es auch Gegenargumente. Dazu gehören:

  • das historisch hohe Preisniveau

  • mögliche Gewinnmitnahmen nach der starken Rallye

  • stärkere Aktienmärkte außerhalb der USA, die Kapital anziehen könnten

Bereits im Februar kam es in Europa zu Abflüssen aus Gold-ETFs, nachdem Investoren Gewinne realisierten.

Fazit: Der Dollar könnte der nächste Gold-Turbo sein

Der Goldmarkt steht möglicherweise erst am Anfang einer neuen Phase. Sollte der US-Dollar tatsächlich in einen strukturellen Abwärtstrend übergehen, könnte dies einen entscheidenden Impuls liefern.

Die Kombination aus

  • geopolitischen Risiken

  • sinkenden Opportunitätskosten

  • Zentralbankkäufen

  • möglichen Kapitalumschichtungen weltweit

bildet ein Umfeld, das historisch zu den besten für Gold gehört.

Der vielleicht wichtigste Punkt: Wenn der Dollar wirklich beginnt, nachhaltig zu fallen, könnte Gold nicht nur neue Höchststände erreichen – sondern in eine deutlich dynamischere Aufwärtsphase eintreten.

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