KW 02 2026 Gold nimmt Rekord ins Visier, Silber zweistellig im Plus inkl Rekord – dazu Goldaktien Barrick, Newmont, Franco Nevada, Rio Tinto, Glencore

Goldaktien

Goldaktien, Gold und EURUSD – Unser Wochenrückblick auf die KW 02 2026. Zudem werfen wir wie gewohnt auch einen Blick auf die Silberpreisentwicklung. Und natürlich gehört auch die Goldpreisentwicklung in EUR dazu. Außerdem betrachten wir für unsere Inhaber von Goldaktien den NYSE Arca Gold BUGS Index. Denn der NYSE Arca Gold BUGS Index ist ein in US-Dollar gehandelter Aktienindex von internationalen Goldproduzenten und hauptsächlich Gold fördernden Bergbauunternehmen. BUGS ist die Abkürzung für Basket of Unhedged Gold Stocks.

Unsere Headlines im Wochenrückblick

Ein Rückblick auf Gold und Silber

In der KW 02 2026 zeigte Gold wieder sein bullishes Gesicht der letzten Jahre. Der Verlust der Vorwoche wurde beinahe komplett egalisiert. Die Woche bewegte sich stabil über 4.400 USD und es sah so aus als ob die 4.500 USD ein Widerstand bilden könnten, aber zum Wochenschluss dann das Wochenhoch bei 4.516,02 und zum Wochenende bei 4.510,21 USD. Ein ordentlicher Zugewinn gegenüber der letzten Woche bei 4.328,63 USD von 181,58 USD / 4,19 %. Also befindet sich der Goldpreis ganz klar auf Kurs zum neuen All-Time-High. Aktuell notierte der Goldpreis am zweiten Weihnachtstag bei 4.549,56 USD am Höchsten. Aber warum erfolgte dieser schnelle Richtungswechsel?

Ein wesentlicher Belastungsfaktor der vergangenen Tage war weniger fundamental als vielmehr technischer Natur. Der jährliche Rebalancing-Prozess großer Rohstoffindizes, insbesondere Anpassungen im Bloomberg Commodity Index, führte zu spürbaren Umschichtungen. In diesem Zuge kam es zu verstärkten Verkäufen von Gold-Futures, die den Markt kurzfristig unter Druck setzten und für erhöhte Volatilität sorgten.

Zusätzliche Impulse lieferte zum Wochenausklang der US-Arbeitsmarktbericht. Die Beschäftigungsdynamik fiel zum Jahresende schwächer aus als prognostiziert, während die Arbeitslosenquote leicht nachgab. Diese Gemengelage nährt erneut Spekulationen über ein zügigeres Vorgehen der US-Notenbank bei künftigen Zinssenkungen – ein Szenario, das traditionell als unterstützend für den Goldpreis gilt.

Neben diesen geldpolitischen Erwartungen rückten auch geopolitische Faktoren wieder stärker in den Fokus. Verschärfte rhetorische Spannungen zwischen den USA und Venezuela sorgten für eine erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen. Davon profitierte Gold spürbar und konnte sich zeitweise wieder in Richtung der Kursniveaus vorarbeiten, die in der Vorwoche erreicht worden waren. An wichtigen Handelsplätzen wie Dubai zeigten sich stabile Preiszonen nahe früherer Hochs, begleitet von kurzen Konsolidierungsphasen, in denen Marktteilnehmer Gewinne realisierten. Insgesamt unterstreicht dieses Zusammenspiel aus politischen Impulsen und technischen Gegenbewegungen das derzeit ausgewogene, aber weiterhin sensible Marktumfeld.

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Chart: Goldpreisentwicklung 1 Jahr | Powered by GOYAX.de

Silber wieder fulminant

Beim Silber war wieder richtig was los. Auch dort die Rückkehr der Bullen und in dieser Woche eine Klettertour 72,663 USD (Vorwoche) auf 79,9635 USD. Das bedeutet auf Wochensicht ein Plus von unglaublichen 10,05% bzw. 7,3005 USD. Wobei das Wochenhoch sogar am Mittwoch erzielt wurde und bei 82,7335 USD festgehalten werden muss. Ganz nebenbei eine neue Rekordnotierung.

Am Silbermarkt prägten zuletzt ausgeprägte Kursschwankungen das Geschehen. Auslöser waren vor allem indexbedingte Umschichtungen, die im Zuge saisonaler Anpassungen zu erhöhten Verkäufen von Silber-Futures führten. Der daraus resultierende Preisdruck erwies sich jedoch als temporär, da auf den tieferen Niveaus rasch wieder Kaufinteresse aufkam und den Markt stabilisierte. Ungeachtet der kurzfristigen Volatilität bleibt das übergeordnete charttechnische Bild konstruktiv und signalisiert einen weiterhin intakten Aufwärtstrend.

Zusätzliche Sensitivität erhält der Silberpreis durch Engpässe im physischen Markt. Internationale Marktbeobachter berichten insbesondere aus London von einer angespannten Verfügbarkeit, was die Reaktionsgeschwindigkeit auf externe Impulse erhöht. In Kombination mit geopolitischen Unsicherheiten führt dies immer wieder zu abrupten Preisbewegungen innerhalb enger Handelsfenster.

Über die kurzfristigen Marktbewegungen hinaus rücken strukturelle Faktoren zunehmend in den Vordergrund. Neue Exportvorgaben in China verändern die regionale Verfügbarkeit von Silber und könnten die globalen Lieferketten nachhaltig beeinflussen. Mit zunehmender Unsicherheit steigt damit auch das Potenzial für zusätzliche Preisausschläge. Unterstützend wirkten zuletzt zudem schwächere US-Arbeitsmarktdaten, die Phasen erhöhter Risikobereitschaft begünstigten. Trotz zwischenzeitlicher Korrekturen bleibt das Verhältnis von Angebot und Nachfrage angespannt – ein Umfeld, das den Silbermarkt weiterhin besonders anfällig für externe Impulse macht.

Chart: Silber 1 Jahr | Powered by GOYAX.de

Ein Blick auf die Gold-Silber-Ratio. Natürlich konnte Gold den 10% Preissprung nicht mitgehen und so hat sich die Ratio weiter reduziert. Aktuell stehen wir in einem neutralen Bereich zwischen 40 und 60. Dennoch ein Bereich der auch immer schon genutzt wird, Silber in Gold umzuschichten. In der aktuellen Marktphase und bei den Preisverwerfungen bei Silber, würde wir aktuell weiter an Silber fest halten. Jedenfalls geht es an diesem Wochenende runter von 59,57 auf 56,4, also ein Minus von 3,17 (- 5,32 %). Wir schielen weiter auf eine Ratio von 40 in diesem Jahr.

KW 01 2026 Gold und Silber mit unglaublichem Jahr aber schwache Woche – dazu Goldaktien Barrick, Newmont, Franco Nevada

EUR/USD und Gold in Euro

In der abgelaufenen Kalenderwoche waren US Konjunkturdaten im Blick. Ganz allgemein waren sie etwas besser als gedacht und daher ist der Euro etwas unter Druck geraten und musste die Marke von 1,17 USD wieder abgeben. Auf Wochensicht von 1,172 auf 1,1634 (- 0,734 % /- 0,0086 USD). Somit kostet 1 USD aktuell 0,860 EUR.

Datum 05.01.2026 06.01.2026 07.01.2026 08.01.2026 09.01.2026
EUR/USD 1,1721 1,1688 1,1678 1,166 1,1634

Dadurch sehen wir bei der Feinunze Gold im Euroraum natürlich einen stärkeren Preisanstieg gegenüber dem auf USD Basis. Im Euroraum ist Gold nach der KW 02 2026 auf Wochensicht von 3.693,37 EUR auf 3.876,75 EUR gestiegen. Dies bedeutet einen Preisanstieg von 183,38 EUR (+ 4,97 %) gegenüber den 4,19 % auf US-Dollar Basis.

Unser kurzer Blick auf den NYSE Arca Gold Bugs Index

Nachdem der Index in der letzten Woche die 700er Marke ins Ziel gerettet hatte zeigt sich zum Ende der KW 02 2026 beim NYSE Arca Gold BUGS Index (HUI) ein deutlich anderes Bild. Denn der Index knallt förmlich in die Höhe. Das Wochen- und Tageshoch am Freitag lag bei 768,19 und zum Wochenschluss dann 763,19. Angesichts der 701,06 aus der Vorwoche ein fulminanter Anstieg von 62,13 Punkten (+ 8,86 %).

Chart: NYSE Arca Gold Bugs Index | Powered by GOYAX.de

Dann schauen wir mal auf die drei Index Schwergewichte unter den Goldaktien. Wie haben sich Barrick, Newmont und Franco Nevada geschlagen?

  • Barrick Mining an der NYSE – Von 44,08 USD auf 47,81 USD (+ 3,73 USD /+ 8,46 %)
  • Newmont Corp. an der NYSE – Von 101,22 USD auf 108,99 USD (+ 7,77 USD/ +7,68 %)
  • Franco Nevada Corp. an der TSX – Von 286,10 CAD auf 318,32 CAD (+ 32,22 CAD/ + 11,26 %)

Welche Goldaktien und Gold News standen bei uns in der KW 02 2026 im Blickpunkt?

Rio Tinto und Glencore vor einer Megafusion. Gespräche wieder aufgenommen. -> Newmont bald nur noch Nummer 2? Rio-Tinto-Glencore-Fusion könnte Bergbauwelt verändern

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