Goldaktien, Gold und EURUSD – Ein Rückblick auf die Entwicklungen der KW 11 2026. Zudem werfen wir wie gewohnt auch einen Blick auf die Silberpreisentwicklung. Und natürlich gehört auch die Goldpreisentwicklung in EUR dazu. Außerdem betrachten wir für unsere Inhaber von Goldaktien den NYSE Arca Gold BUGS Index. Denn der NYSE Arca Gold BUGS Index ist ein in US-Dollar gehandelter Aktienindex von internationalen Goldproduzenten und hauptsächlich Gold fördernden Bergbauunternehmen. BUGS ist die Abkürzung für Basket of Unhedged Gold Stocks.
Die Edelmetallmärkte erlebten in der vergangenen Handelswoche eine Phase hoher Volatilität. Während Silber zu Wochenbeginn noch mit kräftigen Kursgewinnen überraschte, setzte in der zweiten Wochenhälfte eine deutliche Gegenbewegung ein. Besonders ein stärkerer US-Dollar belastete die Preise von Gold und Silber.
Zudem richtet sich der Blick der Märkte zunehmend auf die kommende Sitzung der US-Notenbank. Viele Marktbeobachter sprechen bereits von einem möglichen „Feuerteufe“ für den Goldpreis, da die geldpolitischen Signale der Federal Reserve über die kurzfristige Richtung der Edelmetalle entscheiden könnten.
Unsere Headlines im Wochenrückblick
Gold gibt nach starkem Wochenstart leicht nach
Für Gold nahm die vergangene KW 11 2026 ein unerfreuliches Ende. Nicht nur das der Goldpreis einen deutlichen Verlust hinnehmen musste, auch eine entscheidende Marke wurde zum Wochenschluss noch kurzzeitig unterschritten. Dabei sahen wir am Dienstag noch ein starkes Wochenhoch bei 5.236,82 USD. Doch der Iran Konflikt wirft seinen dunklen Schatten immer stärker auf die Finanzmärkte. So erreicht der Goldpreis seinen Tiefpunkt bei 5.009,98 USD am Freitag. Dieser lag unterhalb des EMA (50), welcher aktuell mit 5.020.29 USD berechnet wird. Zum Wochenschluss dann mit 5.025,28 USD nur knapp darüber. Im Vergleich zur Vorwoche (5.170,48 USD) ein Preisrückgang von 145,20 USD (- 2,81%).
Der Goldmarkt steuert in der kommenden Woche auf eine wichtige Bewährungsprobe zu. Im Fokus steht die Sitzung der US-Notenbank Mitte März, bei der traditionell neue Projektionen zu Wachstum, Inflation, Arbeitsmarkt und Zinsentwicklung veröffentlicht werden. Sollten sich die Erwartungen der Fed gegenüber den letzten Prognosen deutlich verschieben, könnte das auch am Edelmetallmarkt spürbare Turbulenzen auslösen. Investoren beobachten daher genau, ob die US-Notenbank ihre geldpolitische Linie angesichts der zuletzt robusten Konjunkturdaten und neuer Inflationsrisiken anpasst.
Auch bleibt festzuhalten: Belastend wirkte neben steigende Inflationssorgen sowie die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten vor allem der stärkere US-Dollar. Zu diesem kommen wir wie gewohnt in einem späteren Abschnitt. Aber die aktuelle Kombination sorgt für ein widersprüchliches Umfeld: Einerseits stützt die Unsicherheit die Nachfrage nach sicheren Häfen, andererseits verstärken höhere Energiepreise und Inflationsrisiken die Erwartung länger hoher Zinsen. Entsprechend halten sich viele Investoren derzeit zurück – auch bei physisch besicherten Gold-ETFs sind zuletzt eher abwartende Bewegungen zu beobachten als starke Zuflüsse oder Abflüsse.
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Silber mit extremer Volatilität
Die Bewegungsintensität viel in der KW 11 2026 bei Silber noch stärker aus als beim Gold. Im Telegram Stil: Tief am Freitag bei 79,5135 USD – Hoch am Dienstag bei 89,9725 USD – Differenz 10,459 USD oder 13,15% vom Tiefpunkt aus gesehen. Im Vergleich beim Gold waren es 4,53%. Exakt diese Prozentzahl fuhr Silber als Wochenverlust ein. Es ging abwärts von 84,36 USD auf 80,5375 USD auf Wochensicht und damit eben ein Preisrückgang von 3,8215 USD oder eben minus 4,53%.
Technisch kritisch muss hier, wie Anfang Februar, erwähnt werden, dass der EMA (50) zum Wochenschluss deutlich unterlaufen wurde. Dieser steht aktuell bei 84,05 USD. Es zeigt sich mal wieder, dass Silber häufig stärker auf Marktstimmungen reagiert als Gold. Während Gold stärker von Sicherheitsnachfrage geprägt ist, reagieren Silberpreise sensibler auf Konjunkturerwartungen und spekulative Kapitalströme. Für Anleger heißt das: Silber bleibt das volatilere Edelmetall, mit entsprechend höheren Chancen, aber eben auch größeren Rückschlagsrisiken.

Silberschwäche lässt Gold-Silber-Ratio weiter ansteigen
Die unterschiedlich starken Verluste bei Gold und Silber spiegeln sich auch in der Entwicklung der Gold-Silber-Ratio wider. Auf Basis der Wochenendpreise kletterte das Verhältnis von 61,29 in der Vorwoche auf 62,4 (+ 1,11 / + 1,81 %). Der Anstieg zeigt klar, dass Silber im Wochenverlauf deutlich stärker unter Druck stand als Gold. Während der Goldpreis vergleichsweise stabil blieb, reagierte Silber empfindlicher auf den festeren US-Dollar sowie zunehmende Konjunktursorgen. Ein steigender Wert signalisiert, dass Gold sich stabiler entwickelt als Silber.
EUR/USD und Gold in Euro
Ein entscheidender Einflussfaktor der Woche war die Entwicklung am Devisenmarkt. Der Euro verlor gegenüber dem US-Dollar deutlich an Wert. Der Tiefpunkt vom 01.08.2025 (1,1392 USD) gerät aktuell als Unterstützung ins Visier technischer Analysen. Ein Bruch könnte zu weiteren Rückgängen führen. Trotz aktueller Schwäche gibt es Prognosen, die den Kurs im Jahresverlauf 2026 eher im Bereich von 1,20–1,22 USD sehen, gestützt durch eine mögliche Lockerung der Fed-Geldpolitik. Einen Hinweis darauf erhalten wir in der nächsten Woche. Wie wir bereits gelesen haben, wirkt der stärkere Dollar sich traditionell belastend auf Edelmetalle aus, da Gold und Silber international in US-Dollar gehandelt werden. Eine Aufwertung der US-Währung verteuert Edelmetalle für Käufer außerhalb des Dollarraums. Marktbeobachter sprechen deshalb aktuell von einem regelrechten „Dollar-Sog“, der die Edelmetallpreise kurzfristig nach unten zieht. Konkret hat der Euro zum USD genau 0,02 USD (- 1,722 %) verloren auf Wochensicht. Von 1,1617 USD runter auf 1,1417 USD. Somit kostet ein USD wieder 0,876 EUR.
Gleichzeitig sorgt die geopolitische Lage sowie die Entwicklung der Energiepreise für zusätzliche Unsicherheit an den Märkten.
| Datum | 09.03.2026 | 10.03.2026 | 11.03.2026 | 12.03.2026 | 13.03.2026 |
| EUR/USD | 1,1629 | 1,1603 | 1,1551 | 1,1519 | 1,1417 |
Das die Dollar Stärke den Goldpreis außerhalb des USD Raums spürbar teurer macht, sieht man deutlich, wenn man auf die Wochenentwicklung der Feinunze im Euroraum schaut. Bei uns im Euroraum fiel der Goldpreis auf Wochensicht nämlich lediglich von 4.450,79 EUR auf 4.401,58 EUR. Damit sehen wir auf Euro Basis einen Rückgang von 1,11 % (- 49,21 EUR), während auf US-Dollar Basis der Goldpreis sich ja wesentlich deutlicher um 2,81 % vermindert hatte. Der Währungseffekt ist deutlich zu erkennen.
Unser kurzer Blick auf den NYSE Arca Gold Bugs Index – Goldminenaktien korrigieren deutlich
Der NYSE Arca Gold BUGS Index (HUI) hat in der KW 11 2026 spürbar nachgegeben. Denn mit dem fallenden Goldpreis standen auch die Goldminenaktien in der vergangenen Woche deutlich unter Druck. Der Index fiel von 863,80 Punkten auf 800,86 Punkte. Damit ergibt sich ein Wochenverlust von rund 7,3 %. Besonders auffällig war dabei die hohe Volatilität: Bereits am 10. März erreichte der Index mit 901,87 Punkten sein Wochenhoch, bevor eine kräftige Korrektur einsetzte. Das Wochentief wurde schließlich am 13. März bei 796,75 Punkten markiert. Der Index reagiert traditionell stärker auf Bewegungen des Goldpreises, da sich steigende oder fallende Metallpreise überproportional auf die Gewinnmargen der Produzenten auswirken. Dadurch besitzen Goldminenaktien oft eine Hebelwirkung gegenüber dem Goldpreis, was sowohl stärkere Kursgewinne als auch deutlichere Rückgänge zur Folge haben kann.

Dann schauen wir mal auf die drei Index Schwergewichte unter den Goldaktien. Haben Barrick, Newmont und Franco Nevada ebenfalls so leiden müssen?
- Barrick Mining an der NYSE – Von 45,42 USD auf 42,34 USD (- 3,08 USD /- 6,78 %)
- Newmont Corp. an der NYSE – Von 116,29 USD auf 109,58 USD (- 6,71 USD/ – 5,77 %)
- Franco Nevada Corp. an der TSX – Von 352,86 CAD auf 345,49 CAD (- 7,37 CAD/- 2,09 %)
Welche Goldaktien und Gold News standen bei uns in der KW 11 2026 im Blickpunkt?
Der US-Dollar könnte vor einem strukturellen Abwärtstrend stehen. Warum das laut WGC zum Turbo für den Goldpreis werden könnte. -> Goldpreis Prognose: Warum der US-Dollar die nächste Rallye auslösen könnte
Pan African Res. will Emmerson Res. übernehmen. Ziel ist die vollständige Kontrolle über das Tennant-Creek-Goldprojekt in Australien. -> Pan African schluckt Emmerson: 219-Mio.-Dollar-Deal sichert Kontrolle über Tennant-Creek-Goldrevier
- Wochenentwicklung Pan African Resources an der JSE (PAN.JO) – Von 3.437 ZAc auf 3.255 ZAc (- 182 ZAc/- 5,3 %)
Rio Tinto steht unter Druck: Die Mongolei verlangt neue Bedingungen für die Oyu-Tolgoi-Mine. Aber auch erstes Lithium aus Argentinien. -> Rio Tinto unter Druck: Mongolei Forderung für Oyu Tolgoi überschattet Lithiumstart in Argentinien
- Wochenentwicklung von Rio Tinto an der LSE (RIO.L) – Von 6.749 GBp auf 6.665 GBp (- 84 GBp /- 1,24 %)
Ein Milliardenprojekt, welches jahrelang stillstand, könnte nun ein überraschendes Comeback erleben. Mineros übernimmt riesiges La-Colosa-Projekt von AngloGold in Kolumbien. Doch das Projekt ist politisch umstritten und seit Jahren gestoppt. -> Milliardenprojekt zum Schnäppchenpreis: Mineros kauft La Colosa von AngloGold
- Wochenentwicklung von Mineros an der BVC (MINEROS.CL) – Von 16.500 COP auf 15.960 COP (- 540 COP /- 3,27 %)
- Wochenentwicklung AngloGold Ashanti an der JSE (ANG.JO) – Von 172.972 ZAc auf 162.216 ZAc (- 10.756 ZAc/- 6,22 %) – AngloGold Ashanti entstand 1998 durch die Fusion der Goldaktivitäten von Anglo American, einem Unternehmen mit tiefen Wurzeln in Südafrika. Die Johannesburg Stock Exchange (JSE) ist daher der logische Heimatmarkt.
Harmony Gold profitiert vom hohen Goldpreis und verdoppelt die Dividende. Gleichzeitig setzt der Konzern eine zweite Wachstumssäule auf. -> Harmony Gold verdoppelt Dividende – und setzt Milliarden-Wette auf Kupfer
- Wochenentwicklung von Harmony Gold in Johannesburg (HAR.JO) – Von 31.811 ZAc auf 25.690 ZAc (- 6.121 ZAc /- 19,24 %)
Northern Star muss Erwartungen bei der Produktion 2026 erneut senken. Aktienkurs stürzt in Folge dramatisch ab. -> Kursrutsch bei Northern Star: Produktionsprobleme drücken Erwartungen für 2026
- Wochenentwicklung von Northern Star Resources Limited an der ASX (NST.AX) – Von 26,98 AUD auf 21,75 AUD (- 5,23 AUD /- 19,38 %)
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