KW 13 2026 Gold droht immer wieder Tal der Tränen und dazu ein Blick auf Goldaktien Barrick, Newmont, Franco Nevada, Zijin Gold, Alamos Gold, Kinross, Agnico und SSR Mining

Goldaktien

Ein Rückblick auf Goldaktien, Gold und EUR/USD in der KW 13 2026. Außerdem werfen wir wie gewohnt einen Blick auf Silber und die Goldpreisentwicklung in Euro. Für Goldaktionäre betrachten wir zudem den NYSE Arca Gold BUGS Index.

Unsere Headlines im Wochenrückblick

Gold erlebt schwankungsreiche Woche KW 13 2026, aber Käufer bleiben präsent

Der Goldpreis bewegte sich in der KW 13 mehrfach in Richtung eines möglichen „Tals der Tränen“. Besonders zu Wochenbeginn geriet das Edelmetall unter Druck. Ein stärkerer US-Dollar, steigende Renditen und ein fester Ölpreis sorgten für Gegenwind. Die Stimmung drehte kurzfristig sogar spürbar ins Negative, nachdem Gold wichtige Unterstützungen durchbrach.

Doch wie bereits in den vergangenen Wochen zeigte sich auch diesmal ein bekanntes Muster: Rücksetzer wurden schnell wieder gekauft. Im weiteren Wochenverlauf stabilisierte sich der Goldpreis und konnte einen Teil der Verluste wettmachen. Das deutet darauf hin, dass institutionelle Anleger weiterhin auf niedrigeren Niveaus einsteigen.

Technisch besonders bemerkenswert: Trotz der zwischenzeitlichen Schwäche behauptete sich Gold zum Wochenschluss mit 4.501,02 USD oberhalb des EMA 200 (4.450 USD). Diese Marke gilt für viele Marktteilnehmer als entscheidender Trendindikator. Solange der Goldpreis darüber notiert, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt, auch wenn der Weg dorthin zunehmend holpriger wird. Dies sieht man daran, dass ausschließlich am Mittwoch im Tagestief der EMA 200 nicht durchbrochen wurde. Die See bleibt rau. Nicht verwunderlich das das Wochenhoch mit 4.600,46 USD auch vom Mittwoch kommt. Das Wochentief dagegeben wurde bereits am Montag bei 4.104,68 USD erreicht. Kurz zur Wochenperformance sei gesagt, dass wir zur letzten Woche einen kaum nennenswerten Rückgang von 2,31 USD (-0,05%) sehen.

Analysten diskutieren bereits wieder die Marke von 6.000 US-Dollar bis Jahresende. Treiber sollen die anhaltend starke Nachfrage der Zentralbanken, geopolitische Unsicherheiten und die klassische Absicherung gegen Inflation sein. Kurzfristig kann es zwar noch zu Rücksetzern kommen, doch insgesamt bleibt die Marktstruktur intakt, kurzfristige Rücksetzer könnten erneut Kaufgelegenheiten bieten.

Für Edelmetall Interessierte die jetzt die Schwächephase nutzen wollen:

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Chart: Goldpreisentwicklung 1 Jahr | Powered by GOYAX.deChart: Goldpreisentwicklung 1 Jahr | Powered by GOYAX.de

Silber reagiert volatiler als Gold in KW 13 2026, Spagat zwischen Investment und Industrie

Silber zeigte in der KW 13 ein deutlich widersprüchlicheres Bild als Gold. Einerseits profitierte das Metall von seiner Nähe zu Gold und der stabilen Nachfrage nach realen Werten. Andererseits bleibt Silber stärker an die industrielle Aktivität gekoppelt und genau dort entstehen derzeit größere Fragezeichen. Schon kleinste Signale einer Wachstumsabschwächung können die Erwartungen an die physische Nachfrage aus Industrie und Technologie schnell dämpfen. Diese Doppelfunktion macht Silber anfälliger für abrupte Richtungswechsel.

Die Zahlen der Woche spiegeln diese Dynamik: Nach einem Wochentief bei 61,0760 USD am Montag kletterte Silber bis Mittwoch auf ein Wochenhoch von 74,4235 USD, bevor es sich zum Wochenschluss bei 69,8935 USD stabilisierte. Dies bedeutet ein Plus von 1,833 USD bzw. 2,69 % gegenüber der Vorwoche. Technisch interessant: Der Preis lag damit leicht über dem EMA 200 bei 68,75 USD, was kurzfristig eine wichtige Unterstützung signalisiert.

Gerade diese unterschiedliche Lesart macht die aktuelle Phase so spannend. Gold wird weiterhin vor allem als Krisen- und Stabilitätsmetall bewertet, Silber hingegen pendelt zwischen Investmentstory und realwirtschaftlicher Nachfrage. Entsprechend reagiert das Edelmetall nicht immer parallel zu Gold: Gold profitiert direkt von Unsicherheit, Silber hingegen braucht zusätzlich das Vertrauen in stabile industrielle Nachfrage. Für Anleger heißt das: Wer nur auf geopolitische Spannungen schaut, erfasst das Bild zu kurz. Entscheidend bleibt, wie sich die Kombination aus Energiepreisen, Inflationserwartungen, Zinsen und Konjunkturdaten entwickelt.

Chart: Silber 1 Jahr | Powered by GOYAX.de

Gold-Silber-Ratio zeigt Silber gewinnt leicht auf Gold

Ein Blick auf die Gold‑Silber‑Ratio verrät, dass Silber in dieser Woche gegenüber Gold leicht aufgeholt hat. Die Kennzahl fiel von 66,17 auf 64,4, was zeigt, dass Silber etwas stärker zugelegt hat als Gold. Für Anleger ist das ein interessantes Signal, denn in Phasen, in denen die Ratio sinkt, wird Silber im Vergleich zu Gold günstiger bzw. Gold teurer.

Die Entwicklung spiegelt die Doppelfunktion von Silber wider: Während Gold als Krisenmetall vor allem von Unsicherheit profitiert, reagiert Silber zusätzlich auf wirtschaftliche Signale und industrielle Nachfrage. Genau diese Woche zeigt, wie schnell Silber relative Stärke entwickeln kann, sobald die Nachfrage nach realen Werten wieder greift.

Kurz gesagt: Wer die Ratio im Auge behält, erkennt Schwankungen zwischen Investment- und Industriemetall frühzeitig und kann die Wochenbewegungen von Gold und Silber besser einordnen. Die leichte Reduktion in KW 13 deutet darauf hin, dass Silber aktuell etwas an Boden gegenüber Gold gewinnt, ein Signal, das viele Anleger nutzen könnten, um die Balance zwischen den beiden Metallen zu prüfen.

EUR/USD und Gold in Euro

Die Entwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar blieb in KW 13 vergleichsweise moderat. Der EUR/USD fiel von 1,1571 auf 1,1512, ein leichter Rückgang, der den Dollar im Verhältnis zum Euro minimal teurer machte. So kostet ein US-Dollar aktuell 0,869 EUR.

Datum 23.03.2026 24.03.2026 25.03.2026 26.03.2026 27.03.2026
EUR/USD 1,1614 1,1614 1,1561 1,1539 1,1512

Für Edelmetallanleger hatte dieser Währungseffekt spürbare Konsequenzen: Während Gold in USD leicht schwächer notierte, verteuerte es sich im Euroraum von 3.891,91 auf 3.909,85 Euro. Silber profitierte ebenfalls, wenn auch etwas weniger stark, von der Stabilität des Euro und der Nachfrage nach realen Werten.

Selbst moderate Bewegungen beim Dollar können also die Preise im Euroraum beeinflussen, insbesondere in Kombination mit makroökonomischen Impulsen wie Renditen, Ölpreisen oder Inflationsdaten. Wer Gold und Silber in Euro beobachtet, erkennt, wie der Währungseffekt die reale Kaufkraft und die Performance im Heimatmarkt zusätzlich mitprägt.

Unser kurzer Blick auf den NYSE Arca Gold Bugs Index – Auch Goldaktien weiter volatil

Auch bei den Goldaktien spiegelte sich die vergangene Woche die Schwankungen am Goldmarkt wider, wenn auch etwas abgeschwächt. Der NYSE Arca Gold BUGS Index (HUI) startete am Montag direkt bei seinem Wochentief von 683,13 Punkten, kletterte im Verlauf auf ein Wochenhoch von 744,77 Punkten am Mittwoch und schloss die Woche bei 731,91 Punkten.

Die Entwicklungen zeigen deutlich, dass die Goldproduzenten dem Goldpreis folgen. Dies geschieht oft etwas heftiger, manchmal etwas früher. Die Gründe bleiben unverändert: fallende Goldpreise, steigende Renditen und ein robuster US-Dollar belasten den Sektor. Technisch betrachtet bleibt der HUI damit knapp über wichtigen Unterstützungen, was kurzfristig weiteren Druck signalisiert, aber gleichzeitig Chancen für risikobereite Anleger eröffnet, insbesondere bei gut kapitalisierten Produzenten mit soliden Bilanzen.

Kurz gesagt: Wer die Schwächephase beobachten oder für Einstiege nutzen möchte, sollte die Goldpreisentwicklung, die Renditen und den Dollar weiterhin genau im Blick behalten. Der Index zeigt, wie sensibel Goldaktien auf die Bewegungen des Basismetalls reagieren, oft mit etwas mehr Ausschlag nach unten, aber ebenso schnell in Gegenbewegungen.

Chart: NYSE Arca Gold Bugs Index | Powered by GOYAX.de

Dann schauen wir mal auf die drei Index Schwergewichte unter den Goldaktien. Wie turbulent haben sich  Barrick, Newmont und Franco Nevada entwickelt?

  • Barrick Mining an der NYSE – Von 37,14 USD auf 38,59 USD (+ 1,45 USD /+ 3,90 %)
  • Newmont Corp. an der NYSE – Von 95,80 USD auf 102,10 USD (+ 6,30 USD/ + 6,58 %)
  • Franco Nevada Corp. an der TSX – Von 305,29 CAD auf 324,25 CAD (+ 18,96 CAD/+ 6,21 %)

Welche Goldaktien und Gold News standen bei uns in der KW 13 2026 im Blickpunkt?

Nach Allied Gold greift Zijin Gold (ISIN: HK0001200002) erneut zu: Die Kontrolle über Chifeng zeigt eine klare Strategie. Was der Deal für den Goldmarkt bedeutet -> Zijin Gold greift erneut zu – Chinas Milliardenplayer wächst weiter

  • Wochenentwicklung von Zijin Gold an der Hong Kong Stock Exchange (2259.HK) – Von 176,10 HKD auf 172,00 HKD (- 4,10 HKD / – 2,33 %)

Alamos Gold (ISIN CA0115321089) setzt auf organisches Wachstum statt Übernahmen: CEO McCluskey erklärt im Interview, wie 1 Mio. Unzen Realität werden sollen.  -> Alamos Gold Interview: „Wir brauchen keine Übernahmen“ – der Plan zur 1-Mio.-Unzen-Marke

  • Wochenentwicklung von Alamos Gold in Toronto (AGI.TO) – Von 52,70 CAD auf 58,97 CAD (+ 6,27 CAD /+ 11,90 %)

Kinross, Barrick und Agnico setzen verstärkt auf Aktienrückkäufe. Hohe Goldpreise sorgen für starke Cashflows und mehr Kapital für Anleger. -> Kinross, Barrick und Agnico starten Aktienrückkäufe – Goldaktien im Cash-Boom

  • Wochenentwicklung von Kinross Gold in Toronto (K.TO) – Von 36,32 CAD auf 39,81 CAD (+ 3,49 CAD /+ 9,61 %)
  • Wochenentwicklung von Agnico Eagle Mines in Toronto (AEM.TO) – Von 248,30 CAD auf 268,22 CAD (+ 19,92 CAD /+ 8,02 %)

SSR Mining Inc. (ISIN: CA7847301032) unterzeichnet endgültige Vereinbarung zum Çöpler Verkauf für 1,5 Mrd. USD Cash. Der Deal reduziert operative Risiken! -> SSR Mining unterzeichnet endgültige Vereinbarung zum Verkauf der Çöpler-Mine für 1,5 Mrd. USD

  • Wochenentwicklung von SSR Mining in Toronto (SSRM.TO) – Von 31,48 CAD auf 36,69 CAD (+ 5,21 CAD /+ 16,55 %)

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