Goldpreisentwicklung 09.02.2026, freundlicher Start in datenreiche US-Woche

Gold Silber Ratio

Wir werfen einen Blick zurück auf die Goldpreisentwicklung (ISIN: XC0009655157) am Montag (9.2.2026). Der Wochenauftakt stand ganz im Zeichen steigender Zinserwartungen und wachsender Spannung vor wichtigen US-Konjunkturdaten. Nach den Einzelhandelsumsätzen am Dienstag richten sich die Blicke der Marktteilnehmer vor allem auf die Arbeitsmarktdaten zur Wochenmitte sowie die Inflationszahlen am Freitag.

Derzeit rechnen die meisten Investoren mit der nächsten Zinssenkung der US-Notenbank im Juni. Sollten die anstehenden Daten jedoch deutlich schwächer ausfallen, könnten Konjunktursorgen die Zinshoffnungen überlagern. In diesem Umfeld zeigten sich Edelmetalle zum Wochenstart deutlich fester.

Was erwartet Euch im Tagesrückblick?

Goldpreisentwicklung

Der Goldpreis startete mit einem Preis von 4.978,30 USD in den Handelstag. Danach erreichte der Preis für die Feinunze Gold im Tagesverlauf seinen Tiefpunkt bei 4.972,04 USD, während das Tageshoch bei 5.083,42 USD lag. Somit erzielte der Goldpreis eine Handelsspanne von 111,38 USD beziehungsweise 2,24 %. Die letzte Preisfeststellung am Montag (9.2.2026) lag mit 5.059,59 USD klar über dem Vortagesniveau von 4.960,72 USD. Das Tagesplus belief sich auf 98,87 USD oder 1,99 %.

Aus charttechnischer Sicht gelang es dem Goldpreis damit, sich weiter von den jüngsten Tiefständen zu lösen. Die höheren Tiefs im kurzfristigen Zeitfenster deuten auf eine fortgesetzte Stabilisierung hin. Gleichzeitig bleibt Gold angesichts der anstehenden US-Daten sensibel für neue Impulse aus der Geldpolitik.

Chart: Goldpreisentwicklung 1 Jahr | Powered by GOYAX.de

EUR/USD und Goldpreis in Euro

Der Euro konnte sich im Laufe des Montags ebenfalls spürbar verteuern und legte um 0,0098 USD zu. Im Vergleich zum Vortag (1,1815 USD) notierte die Gemeinschaftswährung mit dem letzten Tageskurs bei 1,1913 USD, was einem Plus von 0,83 % entspricht.

Diese Bewegung wirkte dämpfend auf den Goldpreis in Euro. Der mit den letzten Tageskursen errechnete Goldpreis lag am Vortag bei 4.198,66 EUR. Für Montag (9.2.2026) ergibt sich dennoch ein höherer Preis von 4.247,12 EUR. Das entspricht einem Anstieg um 48,45 EUR oder 1,15 %.

Von der Goldpreisentwicklung rüber zur Silberpreisentwicklung

Auch der Silberpreis präsentierte sich zum Wochenauftakt ausgesprochen dynamisch. Die Feinunze Silber markierte ein Tagestief bei 78,9575 USD, während das Tageshoch bei 83,9755 USD lag. Damit erreichte Silber eine Handelsspanne von 5,02 USD beziehungsweise 6,36 %. Der letzte Preis am Montag (9.2.2026) lag mit 83,3680 USD deutlich über dem Vortagesniveau von 77,7240 USD. Das Tagesplus belief sich auf 7,26 % oder 5,6440 USD. Silber setzte damit seine überdurchschnittliche Erholung fort und holte einen Teil der vorherigen Verluste auf.

Jetzt gilt es im nächsten Schrit den EMA 50 (aktuell bei 83,12 USD) wieder zu überwinden, damit sich das eingetrübte Chartbild wieder aufhellt. Es ist aber im Bereich des möglichen, dass sich dieser auch als Widerstandszone aufbaut.

Chart: Silber 1 Jahr | Powered by GOYAX.de

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Auch beim Silberpreis in Euro spiegelte sich diese Entwicklung wider. Der errechnete Preis in Euro lag am Vortag bei 65,7842 EUR. Für Montag (9.2.2026) ergibt sich ein Wert von 69,9807 EUR. Das entspricht einem Anstieg um 4,1965 EUR oder 6,38 %.

Gold-Silber-Ratio

Die Gold-Silber-Ratio ist am Montag deutlich gefallen. Mit einem Rückgang um 3,13 Punkte reduzierte sich das Verhältnis von 63,82 auf 60,69. Dies entspricht einer Abnahme um 4,90 %.

Die fallende Ratio unterstreicht die relative Stärke von Silber gegenüber Gold und deutet auf eine erhöhte Risikobereitschaft innerhalb des Edelmetallsektors hin.

Phasen hoher Volatilität und stark schwankender Gold-Silber-Relationen eignen sich weniger für Timing-Versuche, aber umso mehr für einen strukturierten Vermögensaufbau. Wer bislang kein physisches Gold oder Silber besitzt, kann Kursschwankungen beispielsweise über einen regelmäßigen Sparplan nutzen. 👉 Jetzt Goldsparplan starten – beim mehrfach ausgezeichneten Testsieger des Handelsblatts („Deutschlands bester Goldsparplananbieter 2021–2025“)

Warum betrachten wir diese Ratio? Die Gold-Silber-Ratio soll dem Leser einen Anhaltspunkt geben, welches der beiden Edelmetalle aktuell eher überbewertet und welches eher unterbewertet ist. Welche Kriterien das Gold-Magazin an die Gold Silber Ratio anlegt, kann unter Wissenswertes – Gold Silber Ratio nachgelesen werden.

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Die internationalen Börsen geben den Preis für Gold und Silber je Feinunze in US-Dollar an. Eine Feinunze wiegt rund 31,103 g. Die US-Dollar Notierung bewirkt, dass wir im Euro-Raum die Wechselkursentwicklung Euro / US-Dollar beobachten müssen.

Am Wochenende erscheint auch unser Wochenrückblick.  -> KW 06 2026 Nach dem Blutbad: Gold behauptet sich – Silber bleibt unter Druck – dazu Goldaktien Barrick, Newmont, Franco Nevada, Rio Tinto, Glencore, Regis Resources

Und wie siehts beim Kupfer aus?

Da viele Goldproduzenten zunehmend auch auf Kupfer setzen, lohnt sich ein Blick auf dessen Preisentwicklung. Der Kupferpreis wird je Tonne notiert.

Der Preis für eine Tonne Kupfer bewegte sich am Montag (9.2.2026) zwischen 13.015,58 USD und 13.238,54 USD, nachdem der Handel bei 13.096,81 USD eröffnet wurde. Daraus ergibt sich eine Handelsspanne von 222,96 USD oder 1,71 %. Der letzte Kurs lag mit 13.205,27 USD über dem Vortageswert von 13.066,82 USD. Das Tagesplus belief sich auf 1,06 % oder 138,45 USD.

Einordnung des Wochenstarts

Der Wochenauftakt verlief aus Sicht der Edelmetalle insgesamt konstruktiv. Nach der erhöhten Volatilität der Vorwoche nutzten Marktteilnehmer die ruhigere Nachrichtenlage zunächst für selektive Käufe. Gold konnte sich oberhalb der jüngsten Unterstützungszonen behaupten und zeigte damit eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegenüber dem stärkeren Euro. Silber profitierte überproportional von der leichten Stimmungsaufhellung und bestätigte einmal mehr seinen Hebelcharakter in Erholungsphasen.

Insgesamt deutet der Start in die Woche darauf hin, dass sich Anleger vor den anstehenden US-Konjunkturdaten vorsichtig positionieren, ohne jedoch größere Risiken einzugehen. Die Märkte bleiben klar datengetrieben – erste positive Signale wurden zum Wochenbeginn jedoch aufgenommen.

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