Goldpreis rutschte am 20.03.2026 immer weiter ab

Goldpreisentwicklung

Wir werfen einen Blick zurück auf den Goldpreis am 20.03.2026. Zudem betrachten wir den EUR/USD sowie dessen Auswirkungen auf Gold und Silber aus Sicht der Eurozone.

Goldpreis am 20.03.2026: EMA 200 rückt bedrohlich nah

Der Goldpreis startete mit 4.641,93 USD in den Handelstag und geriet im weiteren Verlauf erneut deutlich unter Druck. Das Tagestief lag bei 4.481,52 USD, während das Tageshoch bei 4.735,44 USD markiert wurde. Daraus ergibt sich eine hohe Handelsspanne von 253,92 USD bzw. 5,67 %. Zum Handelsschluss notierte Gold bei 4.503,33 USD und damit klar unter dem Vortagesniveau von 4.645,85 USD. Insgesamt ergibt sich ein Minus von -142,52 USD bzw. -3,07 %. Damit setzt sich die dynamische Abwärtsbewegung der letzten Tage eindrucksvoll fort.

Besonders relevant wird nun der Bereich um den EMA (200) bei 4.450 USD wollten wir eigentlich schreiben. Aber der Abverkauf beim Gold geht weiter und der EMA (200) wurde heute morgen überrannt. Aktuell (07:41 Uhr) stehen wir bei 4.234,46 USD.

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Gold in EUR

Der Euro zeigte sich am Freitag nahezu stabil und gab leicht um -0,0007 USD nach. Im Vergleich zum Vortag (1,1578 USD) notiert der EUR/USD bei 1,1571 USD (-0,06 %).

Für den Goldpreis in Euro bedeutet dies trotz stabiler Währung ebenfalls deutliche Verluste. Der Goldpreis fiel von 4.012,65 EUR auf 3.891,91 EUR, was einem Rückgang von -120,74 EUR bzw. -3,01 % entspricht. 

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Silber noch stärker unter Druck – massive Volatilität

Auch Silber zeigte sich deutlich schwächer und bestätigte erneut seine höhere Volatilität im Vergleich zu Gold. Die Feinunze Silber fiel im Tagesverlauf bis auf 67,7150 USD zurück, nachdem sie im Hoch noch bei 74,4975 USD notierte. Damit ergibt sich eine sehr hohe Handelsspanne von 6,78 USD bzw. 10,02 %.

Der Schlusskurs lag bei 68,0605 USD und damit deutlich unter dem Vortagesniveau von 72,4195 USD. Das entspricht einem Minus von -4,3590 USD bzw. -6,02 %.

Damit waren beim Silber bereits am Freitag alle Dämme (sprich EMA 200) gebrochen. Auch heute am Morgen ging der Abverkauf direkt weiter. Silber steht aktuell bei 61,76 USD.

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Silberpreis in Euro

In Euro gerechnet verstärkt sich die Abwärtsbewegung ebenfalls deutlich. Der Silberpreis fiel von 62,5492 EUR auf 58,8199 EUR (-3,7293 EUR bzw. -5,96 %). Auch hier zeigt sich: Die Währungsseite liefert kaum Entlastung – die Schwäche kommt klar aus dem USD-Markt.

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Gold-Silber-Ratio steigt wieder

Die Gold-Silber-Ratio ist am Freitag deutlich angestiegen. Mit einem Plus von 2,02 Punkten kletterte sie von 64,15 auf 66,17. Dies entspricht einem Anstieg von 3,15 % und unterstreicht einmal mehr die relative Schwäche von Silber gegenüber Gold in der aktuellen Marktphase.

Warum betrachten wir diese Ratio? Die Gold-Silber-Ratio soll dem Leser einen Anhaltspunkt geben, welches der beiden Edelmetalle aktuell eher überbewertet und welches eher unterbewertet ist. Welche Kriterien das Gold-Magazin an die Gold Silber Ratio anlegt, kann unter Wissenswertes – Gold Silber Ratio nachgelesen werden.

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Die internationalen Börsen geben den Preis für Gold und Silber je Feinunze in US-Dollar an. Eine Feinunze wiegt rund 31,103 g. Die US-Dollar Notierung bewirkt, dass wir im Euro-Raum die Wechselkursentwicklung Euro / US-Dollar beobachten müssen.

Am Wochenende erscheint auch unser Wochenrückblick.  -> KW 12 2026 Gold und Silber im Crash Modus, welche Kräfte wirken ein? Dazu Blick auf Goldaktien Barrick, Newmont, Franco Nevada, Gold Fields und Freeport

Kupfer: Konjunktursorgen hinterlassen Spuren

Auch der Kupferpreis konnte sich der allgemeinen Schwäche an den Rohstoffmärkten nicht entziehen. Nach einem Start bei 12.278,81 USD fiel der Preis zwischenzeitlich auf 11.882,57 USD zurück, bevor er sich leicht stabilisierte. Das Tageshoch lag bei 12.282,96 USD, womit sich eine Handelsspanne von 400,39 USD bzw. 3,37 % ergibt.

Zum Handelsschluss notierte Kupfer bei 11.884,50 USD und damit deutlich unter dem Vortageswert von 12.216,75 USD. Insgesamt ergibt sich ein Minus von -332,25 USD bzw. -2,72 %. Dies deutet weiterhin auf wachsende Konjunktursorgen hin, die aktuell zusätzlich auf die Edelmetallmärkte drücken.

Ausblick: Der Druck bleibt

Der Blick nach vorne zeigt: Die Lage am Edelmetallmarkt bleibt angespannt – und stark von Makro-Themen getrieben.

Aktuell dominiert vor allem ein Faktor das Geschehen: Inflation durch steigende Energiepreise. Der Konflikt im Nahen Osten hat den Ölpreis deutlich nach oben getrieben und damit neue Inflationssorgen entfacht.

Das bringt die Notenbanken in eine schwierige Lage. Die US-Notenbank bleibt vorerst im „Abwarten“-Modus und signalisiert, dass Zinssenkungen nicht so schnell kommen dürften wie erhofft. Genau das ist aktuell der größte Belastungsfaktor für Gold und Silber.

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