Unser Wochenrückblick auf die KW 18 2026 in Bezug auf Goldaktien, Gold und EURUSD. Zudem werfen wir wie gewohnt auch einen Blick auf die Silberpreisentwicklung. Und natürlich gehört auch die Goldpreisentwicklung in EUR dazu. Außerdem betrachten wir für unsere Inhaber von Goldaktien den NYSE Arca Gold BUGS Index. Denn der NYSE Arca Gold BUGS Index ist ein in US-Dollar gehandelter Aktienindex von internationalen Goldproduzenten und hauptsächlich Gold fördernden Bergbauunternehmen. BUGS ist die Abkürzung für Basket of Unhedged Gold Stocks.
Zusätzlich gibt es natürlich auch einen Überblick von unseren Beiträgen der letzten Woche. Somit sollte doch für jeden Gold Interessierten etwas dabei sein.
Unsere Headlines im Wochenrückblick
Gold in KW 18 2026 mit nervösem Handel
In der zurückliegenden Woche mussten Edelmetallanleger weiter geduldig bleiben und aufpassen, aus nervösen Marktreaktionen keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Der Goldpreis setzte seine anhaltende Konsolidierungsphase fort und testete auch den Ausbruch nach unten. Gewinnmitnahmen, ein stabilerer US-Dollar und steigende Renditen am Anleihemarkt sorgten für Gegenwind.
Der Goldpreis beendete die Handelswoche laut bei 4.613,74 US-Dollar je Feinunze und damit 2,0 Prozent (- 94,12 USD)schwächer auf Wochensicht. Das Wochentief am Mittwoch bei 4.512,16 USD testete dabei den EMA (200) als Unterstützung – aber sie hielt. Und da der EMA (50) weiterhin höher ist, kann man noch immer von einem positiven Chartbild sprechen. Wobei der Goldpreis jetzt schon seit dem 18.03. zwischen den beiden Durchschnitten gefangen scheint. Konsolidierung hat.
Goldpreis: Fed, Dollar und Renditen bremsen die Rallye
Schon zu Wochenbeginn zeigte sich, dass dem Goldmarkt kurzfristig die Kraft für einen direkten Ausbruch nach oben fehlt. Das Wochenhoch erzielt am Montag lag bei 4.729,40 USD und damit unterhalb vom EMA (50). Wobei die KW 16 mit Preisen bis 4.830 USD auch nicht für den Ausbruch gesorgt hatten. So kann man sagen, dass sich ein Bereich zwischen 4.730 und 4.830 US-Dollar bildet, der sich erneut als massiver Widerstand bewies. Jeder Erholungsversuch wurde verkauft, während sich Anleger zunehmend defensiver positionierten.
Ein wesentlicher Belastungsfaktor sind die steigenden Renditen für US-Staatsanleihen. Für Gold ist das traditionell problematisch: Höhere Realzinsen erhöhen die Opportunitätskosten eines unverzinsten Assets wie Gold. Zusätzlich belasteten steigende Ölpreise und damit verbundene Inflationssorgen die Stimmung. Marktteilnehmer fürchten, dass die US-Notenbank Fed Zinssenkungen weiter hinauszögern könnte. Genau diese Unsicherheit rund um die Geldpolitik bleibt aktuell der wichtigste Treiber für den Goldpreis.
Auch geopolitische Spannungen im Nahen Osten sowie Unsicherheit rund um die Iran-Verhandlungen lieferten keine nachhaltige Unterstützung. Zwar profitiert Gold grundsätzlich von Krisenstimmung, aktuell gleicht die Zinssorge diesen Effekt jedoch aus. So kommt es zu einem seitlich getriebenen Goldpreis.

Silber verliert weniger, zeigt sich aber neröser
Silber entwickelte sich in KW 18 spürbar stabiler als Gold. Mit einem Wochenminus von 0,5 Prozent (- 0,3785 USD) auf 75,4145 USD fiel der Rückgang deutlich moderater aus. Das zeigt einmal mehr, dass Silber derzeit nicht nur als Edelmetall, sondern auch stark als Industriemetall bewertet wird.
Während Gold vor allem von Zinspolitik und Safe-Haven-Nachfrage beeinflusst wird, reagiert Silber wesentlich sensibler auf Konjunkturerwartungen und industrielle Nachfrage. Gerade aus Bereichen wie Solarindustrie, Elektromobilität und Elektronik bleibt die Nachfrage strukturell hoch. Das sorgt für eine andere Dynamik: Silber schwankt oft stärker, besitzt aber in Phasen wirtschaftlicher Stabilisierung zusätzliches Aufwärtspotenzial. Viele Investoren sehen darin weiterhin die spekulativere, aber chancenreichere Ergänzung zu Gold.
Wobei auch Silber aktuell zwichen den beiden Durchschnitten „gefangen“ bleibt. Allerdings erreichte Silber im Gegensatz zum Gold sein Wochenhoch am Freitag bei 76,885 USD. Diese Notiz lag dann auch oberhalb vom EMA(50). Silber zeigt also den stärkeren Ausbruchswillen. Allerdings hat auch hier die KW 16 gezeigt, dass wir eher von einem Widerstandsbereich ausgehen müssen. Dieser liegt in der Zone 77 USD bis 81 USD. Erst Preise über 81 USD wären ein wirklicher Ausbruch nach oben.
EUR/USD und Gold in Euro
Der Devisenmarkt, also der EUR/USD-Kurs hat in dieser Woche keine großen Auswirkungen für uns Europäer gehabt. Es ging im Wochenverlauf zwar etwas auf und ab. Aber letztendlich auf Wochensicht eine Veränderung von 1,1719 USD auf 1,1721 USD. Das sind 0,017%. Somit sehen wir im Folgenden auch keine große Abweichung beim Goldpreis in EUR.
| Datum | 27.04.2026 | 28.04.2026 | 29.04.2026 | 30.04.2026 | 01.05.2026 |
| EUR/USD | 1,1721 | 1,1714 | 1,1678 | 1,1735 | 1,1721 |
Denn für europäische Anleger fiel der Rückgang beim Goldpreis dadurch minimal stärker aus als in US-Dollar. Gerundet eben 2,02% statt 2%. Der Goldpreis in Euro sank von 4.017,29 Euro je Feinunze auf 3.936,30 EUR. Das entspricht einem Minus von 80,99 Euro.
Für Edelmetall Interessierte:
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Unser kurzer Blick auf den NYSE Arca Gold Bugs Index zeigt, Goldaktien verlieren in KW 18 2026 weiter deutlich

Dann schauen wir mal auf die drei Index Schwergewichte unter den Goldaktien. Wie stark sind Barrick, Newmont und Franco Nevada unter die Räder gekommen?
- Barrick Mining an der NYSE – Von 41,09 USD auf 38,82 USD (- 2,27 USD /- 5,52 %)
- Newmont Corp. an der NYSE – Von 120,70 USD auf 108,62 USD (- 12,08 USD/- 10,01 %)
- Franco Nevada Corp. an der TSX – Von 331,11 CAD auf 307,53 CAD (- 23,58 CAD/- 7,12 %)
Welche Goldaktien und Gold News standen bei uns in der KW 18 2026 im Blickpunkt?
Kinross Gold (ISIN: CA4969024047) meldet im Q1 2026 den vierten Rekord Free Cashflow in Folge. Warum steigende Margen, Aktienrückkäufe und starke Projekte Anleger überzeugen. -> Kinross Gold schwimmt im Cash: Vier Rekordquartale beim Cashflow in Folge – was Anleger jetzt wissen sollten
- Wochenentwicklung von Kinross Gold in Toronto (K.TO) – Von 44,79 CAD auf 40,22 CAD (- 4,57 CAD /- 10,20 %)
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