Goldpreis 26.03.2026: Öl steigt – Edelmetalle fallen deutlich zurück

Gold

Wir werfen einen Blick zurück auf die Goldpreisentwicklung (ISIN: XC0009655157) am Donnerstag (26.03.2026). Zudem betrachten wir den EUR/USD sowie dessen Auswirkungen auf den Gold- und Silberpreis im Euroraum.

Nach der technischen Stabilisierung der vergangenen Tage geriet der Edelmetallmarkt am Donnerstag erneut unter Druck. Auffällig dabei: Parallel zum steigenden Ölpreis fielen Gold und Silber deutlich zurück. Diese Entwicklung deutet auf eine kurzfristige Umschichtung der Anleger hin.

Goldpreis 26.03.2026: Deutlicher Rücksetzer unter wichtige Unterstützungen

Der Goldpreis startete bei 4.516,14 USD in den Handelstag und zeigte zunächst leichte Stabilität. Im weiteren Verlauf setzte jedoch deutlicher Verkaufsdruck ein. Das Tagestief lag bei 4.351,84 USD, während das Tageshoch bei 4.542,47 USD erreicht wurde. Daraus ergibt sich eine Handelsspanne von 190,63 USD bzw. 4,38 %.

Zum Handelsschluss notierte Gold bei 4.409,88 USD. Gegenüber dem Vortag (4.520,72 USD) ergibt sich damit ein Minus von 110,84 USD bzw. 2,45 %.

Damit fiel Gold erneut deutlich zurück und unterschritt wieder wichtige technische Marken. Bereits am Mittwochmorgen war der Rückfall unter den EMA (200) sichtbar geworden. Der Donnerstag bestätigte diese Schwäche.

Marktberichten zufolge belastete insbesondere der steigende Ölpreis den Edelmetallmarkt. Steigende Energiepreise können Inflations- und Zinserwartungen verändern, was kurzfristig Druck auf Gold ausübt. Gleichzeitig zeigten sich die Aktienmärkte stabiler. Laut Marktberichten bewegten sich sowohl europäische als auch US-Indizes freundlich. In solchen Phasen sinkt häufig die Nachfrage nach sicheren Häfen wie Gold.

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Gold in EUR

Auch im Euroraum zeigte sich Gold deutlich schwächer. Der Euro gab leicht von 1,1561 USD auf 1,1539 USD nach. Dies entspricht einem Rückgang von 0,19 %. Der Goldpreis in Euro fiel von 3.910,32 EUR auf 3.821,72 EUR. Das entspricht einem Minus von 88,60 EUR bzw. 2,27 %.

Damit zeigt sich die Schwäche auch für europäische Anleger deutlich.

Silber fällt stärker als Gold

Silber zeigte sich erneut volatiler als Gold. Die Feinunze Silber fiel im Tagesverlauf auf ein Tief bei 66,8960 USD, nachdem der Handel zunächst höher gestartet war. Das Tageshoch lag bei 72,1685 USD. Damit ergab sich eine Handelsspanne von 5,27 USD bzw. 7,88 %.

Zum Handelsschluss notierte Silber bei 68,9325 USD. Gegenüber dem Vortag (71,2125 USD) ergibt sich ein Minus von 2,2800 USD bzw. 3,20 %.

Silber fiel damit stärker als Gold zurück und bestätigt seine höhere Volatilität in Korrekturphasen.

Der Silberpreis in Euro fiel von 61,5972 EUR auf 59,7387 EUR. Dies entspricht einem Minus von 1,8585 EUR bzw. 3,02 %.

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Gold-Silber-Ratio steigt leicht

Die Gold-Silber-Ratio stieg leicht von 63,48 auf 63,97 Punkte. Das entspricht einem Anstieg von 0,77 %. Dies unterstreicht erneut die relative Schwäche von Silber gegenüber Gold.

Warum betrachten wir diese Ratio? Die Gold-Silber-Ratio soll dem Leser einen Anhaltspunkt geben, welches der beiden Edelmetalle aktuell eher überbewertet und welches eher unterbewertet ist. Welche Kriterien das Gold-Magazin an die Gold Silber Ratio anlegt, kann unter Wissenswertes – Gold Silber Ratio nachgelesen werden.

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Die internationalen Börsen geben den Preis für Gold und Silber je Feinunze in US-Dollar an. Eine Feinunze wiegt rund 31,103 g. Die US-Dollar Notierung bewirkt, dass wir im Euro-Raum die Wechselkursentwicklung Euro / US-Dollar beobachten müssen.

Am Wochenende erscheint auch unser Wochenrückblick.  -> KW 12 2026 Gold und Silber im Crash Modus, welche Kräfte wirken ein? Dazu Blick auf Goldaktien Barrick, Newmont, Franco Nevada, Gold Fields und Freeport

Kupfer ebenfalls schwächer

Auch Kupfer zeigte sich schwächer. Der Preis bewegte sich zwischen 12.113,38 USD und 12.322,37 USD. Nach einem Start bei 12.321,94 USD fiel der Preis im Tagesverlauf zurück. Zum Handelsschluss notierte Kupfer bei 12.139,00 USD. Gegenüber dem Vortag ergibt sich ein Minus von 184,14 USD bzw. 1,49 %.

Damit zeigt sich auch bei Industriemetallen eine vorsichtigere Marktstimmung.

Fazit: Erholung beendet – neue Korrekturphase?

Der Donnerstag brachte einen deutlichen Rückschlag für den Edelmetallmarkt.

  • Gold fällt unter wichtige Unterstützungen
  • Silber zeigt stärkere Verluste
  • Gold-Silber-Ratio steigt wieder
  • Kupfer ebenfalls schwächer

Zusätzlich belastet der steigende Ölpreis die Edelmetalle.

Die kurzfristige Erholung der vergangenen Tage scheint damit zunächst beendet. Entscheidend wird nun sein, ob Gold den Bereich um 4.450 USD verteidigen / rückerobern kann. Andernfalls könnte sich die Korrektur weiter ausdehnen.

Der Freitag dürfte daher erneut richtungsweisend werden.

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