Barrick Mining Rekordquartal krönt starkes Geschäftsjahr

Bei Barrick Mining (ISIN: CA0679011084) hat das Jahr 2025 mit einem Paukenschlag beendet. Rekordzahlen beim Cashflow, eine massiv erhöhte Dividende und strategische Weichenstellungen prägen den Jahresabschluss. Der Gold- und Kupferriese zeigt eindrucksvoll, wie stark operative Disziplin und ein günstiges Marktumfeld zusammenspielen können.

Beeindruckendes Q4

Im vierten Quartal 2025 lieferte Barrick Mining eines der besten Ergebnisse seiner Unternehmensgeschichte ab. Die Goldproduktion stieg gegenüber dem dritten Quartal um fünf Prozent auf 871.000 Unzen. Gleichzeitig erhöhte sich die Kupferproduktion um 13 Prozent auf 62.000 Tonnen. Diese operative Stärke spiegelte sich direkt in den Finanzzahlen wider.

Der Umsatz kletterte im Schlussquartal auf 6,0 Milliarden US-Dollar. Der operative Cashflow erreichte mit 2,73 Milliarden US-Dollar einen neuen Quartalsrekord. Der freie Cashflow lag bei starken 1,62 Milliarden US-Dollar. Besonders eindrucksvoll fiel der Gewinn je Aktie aus. Mit 1,43 US-Dollar erzielte Barrick den höchsten Quartalswert seiner Geschichte.

Getrieben wurden diese Ergebnisse vor allem durch deutlich höhere realisierte Metallpreise. Der durchschnittlich erzielte Goldpreis lag im vierten Quartal bei rund 4.177 US-Dollar je Unze. Auch Kupfer profitierte von einem kräftigen Preisanstieg.

Gesamtjahr 2025: Cashflow-Explosion und starke Margen

Auf Jahressicht bestätigt sich das Bild eines außergewöhnlich erfolgreichen Geschäftsjahres. Der Umsatz stieg 2025 um 31 Prozent auf 16,96 Milliarden US-Dollar. Der operative Cashflow legte sogar um 71 Prozent auf 7,69 Milliarden US-Dollar zu. Der freie Cashflow explodierte förmlich und erreichte 3,87 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 194 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Der Gewinn je Aktie belief sich im Gesamtjahr auf 2,93 US-Dollar. Bereinigt lag er bei 2,42 US-Dollar. Damit übertraf Barrick das Vorjahr deutlich. Trotz einer um 17 Prozent niedrigeren Goldproduktion im Vergleich zu 2024 blieb das Unternehmen innerhalb der eigenen Produktionsprognosen. Ausschlaggebend waren höhere Preise und eine insgesamt robuste Kostenkontrolle.

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Kostenentwicklung: Licht und Schatten

Die Kehrseite der Medaille zeigt sich bei den Produktionskosten. Die All-in Sustaining Costs (AISC) für Gold stiegen im vierten Quartal auf 1.581 US-Dollar je Unze. Im Gesamtjahr lagen sie bei 1.637 US-Dollar. Gründe dafür waren höhere Lizenzabgaben infolge der gestiegenen Goldpreise sowie höhere Kosten für Verbrauchsmaterialien. Auch Zoll- und Tarifeffekte machten sich bemerkbar.

Im Kupfergeschäft präsentierte sich die Kostenentwicklung stabiler. Die AISC sanken im Jahresvergleich auf 3,20 US-Dollar je Pfund und lagen damit unter dem Vorjahresniveau. Dies unterstreicht die zunehmende Bedeutung des Kupfersegments für Barrick.

Dividende und Aktienrückkäufe: Fokus auf Aktionärsrendite

Ein zentrales Signal an Investoren ist die neue Dividendenpolitik. Barrick will künftig rund 50 Prozent des zurechenbaren freien Cashflows an die Aktionäre ausschütten. Kernstück ist eine feste Basisdividende von 0,175 US-Dollar je Aktie pro Quartal, ergänzt durch eine erfolgsabhängige Zusatzdividende zum Jahresende.

Für das vierte Quartal 2025 wurde eine Dividende von 0,42 US-Dollar je Aktie beschlossen. Das entspricht einer Steigerung von 140 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Zusätzlich kaufte Barrick im Jahr 2025 eigene Aktien im Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollar zurück. Insgesamt flossen damit 2,39 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre – so viel wie nie zuvor in der Unternehmensgeschichte.

Wachstumstreiber: Fourmile, Lumwana und Reko Diq

Operativ setzt Barrick weiter auf organisches Wachstum. Besonders hervorzuheben ist das Fourmile-Projekt in Nevada. Dort wurde die Goldressource bereits zum zweiten Mal in Folge verdoppelt. Die ausgewiesenen Ressourcen belaufen sich inzwischen auf 2,6 Millionen Unzen in der Kategorie „indicated“ sowie 13 Millionen Unzen „inferred“. Für 2026 plant Barrick, die Explorationsausgaben deutlich zu erhöhen.

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Auch die Lumwana-Erweiterung liegt leicht vor dem Zeitplan. Beim Großprojekt Reko Diq schreiten die Arbeiten voran, wenngleich erhöhte Sicherheitsrisiken aktuell überprüft werden.

IPO-Pläne für Nordamerika sorgen für Fantasie

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt die Entscheidung des Boards, die Vorbereitungen für einen Börsengang der nordamerikanischen Goldassets voranzutreiben. In eine neue Gesellschaft sollen unter anderem die Beteiligungen an Nevada Gold Mines, Pueblo Viejo sowie das Fourmile-Projekt eingebracht werden. Barrick will nach dem geplanten IPO, der für Ende 2026 angestrebt wird, die Kontrolle behalten.

Dieser Schritt könnte erhebliche stille Reserven heben und den Wert für Aktionäre weiter steigern. Gleichzeitig bleibt Barrick Eigentümer der übrigen globalen Gold- und Kupferassets.

Ausblick 2026: Solide Planung, hohe Preisannahmen

Für 2026 rechnet Barrick mit einer Goldproduktion von 2,9 bis 3,25 Millionen Unzen. Die Prognosen basieren auf einer Goldpreisannahme von 4.500 US-Dollar je Unze. Für Kupfer erwartet das Unternehmen eine Förderung zwischen 190.000 und 220.000 Tonnen bei einer Preisannahme von 5,50 US-Dollar je Pfund.

Damit bleibt Barrick klar auf Wachstum und hohe Cashflows ausgerichtet. Für Investoren bleibt die Aktie angesichts starker Dividenden, hoher Liquidität und strategischer Optionen hochinteressant.

Fazit

Barrick Mining liefert mit den Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 ein beeindruckendes Gesamtpaket. Rekord-Cashflows, eine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik und klare strategische Perspektiven untermauern die starke Position des Konzerns im Gold- und Kupfersektor.

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Wer ist Barrick Mining?

Barrick Mining Corporation (bis zum 06. Mai 2025 Barrick Gold Corp.) ist mit einer Förderung von über 7 Mio. Unzen bzw. etwa 200 t Gold im Jahr das größte Goldbergbauunternehmen der Welt. Der Hauptsitz befindet sich in Toronto. Das Unternehmen ist im Aktienindex S&P/TSX 60 an der Toronto Stock Exchange gelistet. Zudem stellt es die größte Position im wichtigsten Branchen-Index, dem NYSE Arca Gold BUGS Index, dar.

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