Goldaktien, Gold und EURUSD – Unser Wochenrückblick auf die KW 04 2026. Zudem werfen wir wie gewohnt auch einen Blick auf die Silberpreisentwicklung. Und natürlich gehört auch die Goldpreisentwicklung in EUR dazu. Außerdem betrachten wir für unsere Inhaber von Goldaktien den NYSE Arca Gold BUGS Index. Denn der NYSE Arca Gold BUGS Index ist ein in US-Dollar gehandelter Aktienindex von internationalen Goldproduzenten und hauptsächlich Gold fördernden Bergbauunternehmen. BUGS ist die Abkürzung für Basket of Unhedged Gold Stocks.
Unsere Headlines im Wochenrückblick
Ein Rückblick auf Gold und Silber – Edelmetalle profitieren von politischer Eskalation und schwächerem US-Dollar
In der KW 04 2026 hat Gold nochmal den Boost gezündet- Silber topt diesen sogar noch! Damit hat Edelmetallmarkt in der abgelaufenen Handelswoche ein deutliches Signal gesendet. Gold und Silber unterstrichen ihre Rolle als Absicherungsinstrumente in einem zunehmend angespannten geopolitischen und geldpolitischen Umfeld. Neben politischen Konflikten gewann vor allem ein Faktor an Bedeutung: die spürbare Schwäche des US-Dollars, die den Aufwärtsdruck zusätzlich verstärkte.
Goldpreis nahe der 5.000-Dollar-Marke – Sicherheitsnachfrage bleibt dominant
Der Goldpreis beendete die Woche bei 4.982,52 US-Dollar je Unze und legte damit gegenüber der Vorwoche um 388,17 US-Dollar beziehungsweise 8,45 Prozent zu. Auf Monatssicht summiert sich das Plus inzwischen auf rund 15,7 Prozent, womit Gold erneut in unmittelbare Nähe der psychologisch wichtigen 5.000-Dollar-Marke vorgedrungen ist. Noch vor wenigen Tagen dachten wir, wir würden mit unserer Vorausschau eine mutige These aufstellen:
Goldpreis und Silber setzen Rekordlauf 2026 fort und markieren neue Höchststände. Sind jetzt 5.00 USD bzw 100 USD nur eine Frage der Zeit? -> Goldpreis 2026 Rekordlauf geht weiter: Grönland‑Konflikt, Handelskrieg und der Weg Richtung 5.000 $ – Silber nur eine Frage der Zeit bis 100 $
Treiber dieser Entwicklung sind sehr konkrete politische Spannungsfelder. Die jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump, neue Strafzölle gegen europäische Staaten zu verhängen, haben die Unsicherheit an den Finanzmärkten spürbar erhöht. Der eskalierende Streit um wirtschaftliche Interessen im Umfeld Grönlands belastete zuletzt vor allem die Aktienmärkte und führte zu einer verstärkten Umschichtung in sichere Anlagen.
Hinzu kommt die wachsende geopolitische Nervosität im Nahen Osten. Die verstärkte militärische Präsenz der USA im Umfeld des Iran erhöht das Risiko regionaler Konflikte mit potenziell globalen wirtschaftlichen Auswirkungen. In diesem Umfeld bleibt Gold klar gefragt – sowohl bei institutionellen Investoren als auch bei vermögenden Privatanlegern.
Strukturelle Unterstützung durch Zentralbanken und Großinvestoren
Neben der geopolitischen Komponente spielt auch die Marktstruktur eine zentrale Rolle. Große Investmentbanken haben ihre Goldpreisprognosen zuletzt deutlich angehoben. Goldman Sachs etwa sieht das Kursziel nun bei 5.400 US-Dollar je Unze und verweist auf eine strukturell verankerte Nachfrage.
Besonders auffällig bleibt der anhaltende Aufbau von Goldreserven durch Zentralbanken. Diese diversifizieren ihre Währungsreserven zunehmend weg vom US-Dollar und stärken damit die physische Nachfrage. Gleichzeitig halten Investoren Gold deutlich länger als in früheren Zyklen, was auf ein verändertes Risikobewusstsein gegenüber fiskalischen und geldpolitischen Unsicherheiten hindeutet. ETF-Zuflüsse und physische Käufe stützen den Markt zusätzlich.
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Silber über 100 US-Dollar – Angebotsdefizit trifft auf explosive Nachfrage
Noch dynamischer präsentierte sich der Silbermarkt und führt unseren obigen Bericht schon ad absurdum. Der Silberpreis schloss die Woche bei 102,983 US-Dollar je Unze, nach 89,815 US-Dollar in der Vorwoche. Das entspricht einem Wochengewinn von 13,168 US-Dollar oder 14,66 Prozent. Auf Monatssicht liegt der Anstieg sogar bei außergewöhnlichen 46,6 Prozent.
Mit dem stabilen Überschreiten der 100-Dollar-Marke hat Silber einen historischen Meilenstein erreicht, der weit über charttechnische Aspekte hinausgeht. Die Rally wird von mehreren Faktoren getragen. Zum einen verschärfen die Handelskonflikte zwischen den USA und Europa die Risikobewertung vieler Marktteilnehmer. Zum anderen bleibt die industrielle Nachfrage hoch, insbesondere aus China.
Angebotsdefizit und Marktengpässe verstärken die Ausschläge
Die Marktstruktur im Silber bleibt angespannt. Ein anhaltendes Angebotsdefizit trifft auf eine ungewöhnlich starke Nachfrage aus dem Elektronik- und Solarsektor. Physische Bestände gehen spürbar zurück, während die Liquidität am Markt vergleichsweise gering bleibt. In diesem Umfeld reichen bereits moderate Kaufimpulse aus, um starke Preisbewegungen auszulösen.
ETF-Zuflüsse und physische Knappheit verstärken den Trend zusätzlich. Die enge Kopplung an den Goldpreis wirkt dabei als Beschleuniger, da geopolitische Risiken beide Edelmetalle parallel treiben. Zwar erhöht die hohe Volatilität das kurzfristige Rückschlagrisiko, doch die fundamentalen Kräfte hinter der Silberrally sind strukturell verankert.

Natürlich lohnt sich nach der KW 04 2026 ein Blick auf die Gold-Silber-Ratio. Denn die Preisentwicklung bei Silber konnte Gold erneut deutlich abhängen – aif einem unfassbaren Niveau. Und so reduziert sich die Ratio auch an diesem Wochenende. Es geht runter von 51,15 auf 48,38, also ein Minus von 2,77 Punkten (- 5,42 %).
KW 03 2026 Gold starke Woche schwaches Ende, Silber mit Kickstart ins Jahr – außerdem Goldaktien Barrick, Newmont, Franco Nevada
EUR/USD und Gold in Euro
In der KW 04 2026 drehte der Wind beim EUR/USD schlagartig. So rutschten wir letztes Wochenende noch unter die Marke von 1,16. Und dieses Wochenende zeigt sich der USD eher als ein zentraler Unterstützungsfaktor für Gold und Silber durch seine Entwicklung. Der EUR/USD-Kurs stieg von 1,1598 in der Vorwoche auf 1,1829, was einem Wochengewinn von 1,99 Prozent entspricht. Ungewöhnlich!
Die Schwäche des US-Dollars ist dabei kein Zufallsprodukt. Zum einen belasten die zunehmenden politischen Spannungen zwischen Washington und Europa das Vertrauen internationaler Investoren in die US-Währung. Zum anderen rücken geldpolitische Aspekte stärker in den Fokus. Die Diskussion über mögliche Zinssenkungen in den USA senkt die Renditeerwartungen für Dollar-Anlagen und macht Edelmetalle, die keine laufenden Erträge abwerfen, relativ attraktiver.
Historisch betrachtet wirken Phasen eines schwächeren US-Dollars häufig als Katalysator für steigende Gold- und Silberpreise. Dieser Mechanismus zeigt sich derzeit besonders deutlich und verstärkt die ohnehin vorhandene Nachfrage aus geopolitischen Gründen.
| Datum | 19.01.2026 | 20.01.2026 | 21.01.2026 | 22.01.2026 | 23.01.2026 |
| EUR/USD | 1,1647 | 1,1725 | 1,1686 | 1,1756 | 1,1829 |
Die Dollarschwäche federt den Preisanstieg vom Gold im Euroraum natürlich natürlich ab. Dennoch sehen wir natürlich auch Im Euroraum neue Rekordpreise. So ist Gold nach der KW 04 2026 auf Wochensicht von 3.961,33 EUR auf 4.212,12 EUR gestiegen. Das ist ein Preisanstieg von 250,79 EUR (+ 6,33 %) bei uns im Euroraum.
Fazit: Edelmetalle bleiben politisch getrieben
Die Entwicklung von Gold und Silber bleibt eng an konkrete politische Ereignisse gekoppelt. Handelskonflikte, geopolitische Risiken und geldpolitische Unsicherheiten prägen das Marktumfeld und reduzieren die Risikobereitschaft vieler Investoren. Solange keine nachhaltige Entspannung auf politischer Ebene erkennbar ist und der US-Dollar unter Druck bleibt, dürften Edelmetalle strukturell unterstützt bleiben.
Kurzfristige Rücksetzer sind angesichts der starken Bewegungen nicht auszuschließen. Das übergeordnete Bild bleibt jedoch klar: Gold und Silber profitieren derzeit von einem seltenen Zusammenspiel aus politischer Unsicherheit, struktureller Nachfrage und währungsbedingtem Rückenwind.
Unser kurzer Blick auf den NYSE Arca Gold Bugs Index
Diese historischen Preisentwicklungen bei Gold und Silber treibt auch den NYSE Arca Gold BUGS Index in der KW 04 2026 weiter an. er Index stieg von 779,73 Punkten auf 871,65 Punkte und erreichte am Freitag sogar ein Rekordhoch von 887,90 Punkten. Diese kräftige Wochenbewegung unterstreicht die ausgeprägte Hebelwirkung, die Goldminenaktien gegenüber den reinen Edelmetallpreisen aufweisen: Steigende Gold- und Silberpreise wirken sich überproportional auf die Gewinne der Minengesellschaften aus, da höhere Metallpreise direkt die Umsätze und Margen verbessern.
Kurz gesagt: In einem Umfeld deutlich steigender Edelmetallkurse – wie wir es in dieser Woche gesehen haben – profitieren Goldminenaktien besonders stark, was der sprunghafte Anstieg im Gold BUGS Index widerspiegelt. Diese Entwicklung trifft dabei auf ein sehr positives Sentiment für den Sektor, da niedrige Realzinsen und geopolitische Risiken weiterhin sichere Anlagen und Rohstoffwerte bevorzugen.

Dann schauen wir mal auf die drei Index Schwergewichte unter den Goldaktien. Wie haben sich Barrick, Newmont und Franco Nevada geschlagen?
- Barrick Mining an der NYSE – Von 48,73 USD auf 51,08 USD (+ 2,35 USD /+ 4,82 %)
- Newmont Corp. an der NYSE – Von 114,12 USD auf 124,31 USD (+ 10,19 USD/ +8,93 %)
- Franco Nevada Corp. an der TSX – Von 338,77 CAD auf 350,61 CAD (+ 11,84 CAD/ + 3,49 %)
Welche Goldaktien und Gold News standen bei uns in der KW 04 2026 im Blickpunkt?
Equinox Gold (ISIN: CA29446Y5020, WKN: A2PQPG) hat mit dem angekündigten Verkauf der Brasilien-Aktivitäten kurz vor dem Jahreswechsel 2025 ein klares strategisches Ausrufezeichen gesetzt. Kann Equinox Gold operativ liefern und das neue strategische Profil mit harten Zahlen untermauern? -> Equinox Gold: Nach dem Brasilien-Deal folgt der operative Härtetest – Jahreszahlen 2025 liegen vor
- Wochenentwicklung von Equinox Gold an der TSX – Von 19,84 CAD auf 22,15 CAD (+ 2,31 CAD /+ 11,64 %)
Bei Barrick Mining (ISIN: CA0679011084) verdichten sich die Hinweise auf einen tiefgreifenden Konzernumbau. Neuer CFO, spektakulärer Goldfund in Nevada und IPO-Spekulation: Barrick Mining steht vor möglicher Zerlegung mit enormem Kurspotenzial. -> Barrick Mining vor Zerlegung? Goldfund, CFO-Wechsel und IPO-Pläne im Fokus
Alamos Gold (ISIN CA0115321089) verfehlt 2025 die Produktionsziele. Warum die Alamos-Gold-Aktie trotz Rekordumsatz unter Druck steht. -> Alamos Gold 2025: Rekordumsatz, aber Produktionsziele verfehlt
- Wochenentwicklung von Alamos Gold an der TSX – Von 54,14 CAD auf 59,52 CAD (+ 5,38 CAD /+ 9,94 %)
Centerra Gold (ISIN: CA1520061021) erhält neue Genehmigung für die Mount-Milligan-Mine in Kanada. Betrieb bis 2035 gesichert, Ausbau ab 2028 geplant. -> Centerra Gold sichert lebenswichtige Genehmigung für Mount Milligan – Betrieb bis mindestens 2035 bestätigt
- Wochenentwicklung von Centerra Gold an der TSX – Von 22,41 CAD auf 25,19 CAD (+ 2,78 CAD /+ 12,41 %)
Northern Star (ISIN: AU000000NST8) senkt die Prognose für 2026. Der hohe Goldpreis kann die Kostensteigerung nicht ausreichend überdecken. -> Northern Star senkt Prognose 2026
- Wochenentwicklung von Northern Star Resources an der ASX – Von 26,83 AUD auf 27,60 AUD (+ 0,77 AUD /+ 2,87 %)
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