Ein Rückblick auf Goldaktien, Gold und EUR/USD in der KW 16 2026. Außerdem werfen wir wie gewohnt einen Blick auf Silber und die Goldpreisentwicklung in Euro. Für Goldaktionäre betrachten wir zudem den NYSE Arca Gold BUGS Index.
Unsere Headlines im Wochenrückblick
Gold mit stabiler KW 16 2026
Der Goldpreis zeigte sich in der vergangenen Woche erneut stabil und konnte weiter zulegen. Ausgehend von 4.751,23 USD in der Vorwoche stieg Gold auf einen Wochenschlusskurs von 4.835,81 USD. Damit ergibt sich ein Wochengewinn von 84,58 USD beziehungsweise 1,78 %.
Das Wochentief wurde bereits am Montag bei 4.695,27 USD markiert, bevor der Goldpreis im weiteren Wochenverlauf deutlich an Dynamik gewann. Besonders positiv: Ab Dienstag lag jedes Tageshoch über der Marke von 4.800 USD, was die technische Stärke des Marktes unterstreicht. Das Wochenhoch wurde am Freitag bei 4.884,44 USD erreicht und lag damit bereits unmittelbar unter der nächsten charttechnischen Widerstandszone.
Auch aus technischer Sicht bleibt das Bild konstruktiv. Der Goldpreis konnte sich oberhalb des EMA50 bei 4.777,83 USD stabilisieren, der weiterhin klar über dem EMA200 bei 4.501,33 USD verläuft. Diese Konstellation bestätigt den übergeordneten Aufwärtstrend und spricht für weiterhin positives Momentum.
Unterstützung erhält dieses Bild auch durch aktuelle Marktanalysen. Laut jüngster Einschätzungen befindet sich der Goldpreis seit dem Korrekturtief im März bei rund 4.100 USD in einer moderaten Erholungsbewegung, wobei aktuell insbesondere der Bereich um 4.900 USD als entscheidender Widerstand fungiert. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone könnte den Weg in Richtung neuer Hochs freimachen.
Damit bleibt die technische Lage klar:
- Trend: Aufwärtsgerichtet
- Unterstützungen: 4.780 / 4.700 USD
- Widerstand: 4.900 USD
- Übergeordnetes Ziel: Bereich 5.000 USD bleibt im Fokus
Die vergangene Woche kann daher als konstruktive Konsolidierung gewertet werden, ein typisches Verhalten innerhalb eines intakten Bullenmarktes.

Silber weiter mit stärkerer Dynamik als Gold
Der Silberpreis zeigte in der vergangenen Woche ein ähnliches, aber deutlich dynamischeres Bild als Gold. Ausgehend von 76,218 USD in der Vorwoche kletterte Silber auf einen Wochenschlusskurs von 81,0165 USD. Damit ergibt sich ein Wochengewinn von 4,7985 USD beziehungsweise 6,3 % und damit eine klar stärkere Performance als beim Goldpreis.
Das Wochentief wurde ebenfalls am Montag bei 73,6645 USD markiert, bevor Silber im weiteren Verlauf deutlich anzog. Besonders dynamisch verlief der Wochenabschluss: Das Wochenhoch wurde am Freitag bei 83,0355 USD erreicht, womit Silber zwischenzeitlich deutlich über die 80-USD-Marke ausbrechen konnte.
Auch technisch verbessert sich das Bild weiter. Der Silberpreis konnte sich über dem EMA50 bei 77,04 USD etablieren, während der EMA200 bei 69,98 USD weiterhin deutlich darunter verläuft. Diese Konstellation signalisiert einen intakten mittelfristigen Aufwärtstrend mit zunehmender Dynamik.
Dass Silber aktuell stärker als Gold performt, passt auch zum übergeordneten Marktbild. Analysten verweisen derzeit auf die traditionell höhere Volatilität und das größere Renditepotenzial von Silber, das allerdings auch mit stärkeren Schwankungen verbunden ist. Zudem profitiert Silber strukturell von der wachsenden Industrienachfrage, etwa aus Solar- und Elektronikindustrie, während gleichzeitig die Prognosen für 2026 extrem weit auseinanderliegen, ein Zeichen für hohe Dynamik und große Chancen, aber auch erhöhtes Risiko.
Die technische Ausgangslage bleibt damit positiv:
- Trend: Aufwärtsgerichtet mit stärkerer Dynamik als Gold
- Unterstützung: Bereich 77 USD / 74 USD
- Widerstand: Bereich 83–85 USD
- Übergeordnetes Bild: Silber zeigt zunehmende relative Stärke gegenüber Gold
Damit bestätigt sich erneut ein typisches Muster im Edelmetallzyklus: Wenn Gold steigt, folgt Silber häufig mit höherer Dynamik und genau dieses Verhalten war auch in der vergangenen Woche klar zu beobachten.

EUR/USD und Gold in Euro
Der EUR/USD zeigte in der KW16 eine leichte Aufwertung des Euro. Der Wechselkurs stieg von 1,1725 auf 1,1764, was einem Plus von 0,0039 bzw. 0,33 % entspricht.
Damit blieb der Euro zwar stabil, doch entscheidend ist aktuell weniger die reine Kursbewegung, sondern das Stimmungsbild hinter dem Dollar. Dieses wurde in der vergangenen Woche maßgeblich durch die Entwicklung rund um den Iran-Konflikt geprägt.
- Zu Wochenbeginn stärkte ein Scheitern von Iran-Gesprächen den US-Dollar als sicheren Hafen
- Im weiteren Verlauf schwächte Hoffnung auf neue Verhandlungen den Dollar wieder
- Gleichzeitig reagierten Gold und Silber jeweils positiv auf Dollar-Schwäche
So berichteten Marktbeobachter, dass Gold auf einen weicheren Dollar und neue Hoffnungen auf Iran-Gespräche deutlich zulegen konnte. Gleichzeitig blieb der Markt sehr sensibel gegenüber geopolitischen Schlagzeilen und Inflationsrisiken.
Auch die Wiederöffnung wichtiger Öltransportrouten und sinkende Renditen führten zuletzt zu einem schwächeren Dollar und steigenden Goldpreisen, was den Zusammenhang erneut bestätigt.
Damit bleibt der EUR/USD derzeit klar geopolitisch getrieben:
- Eskalation Iran → Dollar stärker → Edelmetalle unter Druck
- Entspannung Iran → Dollar schwächer → Edelmetalle steigen
Genau dieses Wechselspiel war auch in der vergangenen Woche zu beobachten.
| Datum | 13.04.2026 | 14.04.2026 | 15.04.2026 | 16.04.2026 | 17.04.2026 |
| EUR/USD | 1,1757 | 1,1792 | 1,1799 | 1,1781 | 1,1764 |
Während Gold in USD um 1,78 % zulegen konnte, fiel der Anstieg in Euro etwas moderater aus.
- Vorwoche: 4.052,22 EUR
- Schlusskurs: 4.110,69 EUR
- Veränderung: +58,47 EUR bzw. +1,44 %
Der Grund: Die leichte Dollarschwäche (+0,33 % EUR/USD) hat einen Teil des Goldpreisanstiegs für Euro-Investoren abgefedert.
Für Edelmetall Interessierte:
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Unser kurzer Blick auf den NYSE Arca Gold Bugs Index, Goldaktien zeigen auch in KW 16 2026 typische Hebelwirkung
Der NYSE Arca Gold BUGS Index (HUI) zeigte in der vergangenen Woche eine insgesamt volatile, aber insgesamt freundliche Tendenz. Der Index schloss bei 855,71 Punkten, nach einem Wochentief am Donnerstag bei 826,96 Punkten und einem Wochenhoch am Freitag bei 872,26 Punkten. Damit bleibt der Sektor klar im laufenden Aufwärtstrend, allerdings mit erhöhter Schwankungsbreite. Und nach dem Wochenschluss bei 845,70 bleibt auch ein kleiner Zuwachs zu verzeichnen.
Der wichtigste Treiber bleibt der Goldpreis selbst, der sich weiterhin oberhalb wichtiger technischer Marken stabilisieren konnte. Goldminen reagieren traditionell überproportional auf Goldbewegungen, da bereits kleine Veränderungen im Goldpreis die Gewinnmargen stark beeinflussen.
Genau dieser Hebeleffekt ist charakteristisch für den HUI: Steigende Goldpreise führen zu überproportional steigenden Minenbewertungen, während Rücksetzer entsprechend stärker durchschlagen.

Dann schauen wir mal auf die drei Index Schwergewichte unter den Goldaktien. Wie turbulent haben sich Barrick, Newmont und Franco Nevada entwickelt?
- Barrick Mining an der NYSE – Von 43,55 USD auf 43,30 USD (- 0,25 USD /- 0,57 %)
- Newmont Corp. an der NYSE – Von 120,90 USD auf 116,50 USD (- 4,40 USD/ – 3,64 %)
- Franco Nevada Corp. an der TSX – Von 361,34 CAD auf 359,51 CAD (- 1,83 CAD/- 0,47 %)
Welche Goldaktien und Gold News standen bei uns in der KW 16 2026 im Blickpunkt?
Equinox Gold (ISIN: CA29446Y5020, WKN: A2PQPG) startet mit Rückenwind in das Jahr 2026. Das Unternehmen meldet starkes Q1 2026: deutlich mehr Unzen Gold, 990 Mio. USD Schuldenabbau und erste Dividende. -> Equinox Gold startet stark ins Jahr 2026: Produktion steigt deutlich, Schulden sinken und erste Dividende!
- Wochenentwicklung von Equinox Gold in Toronto (EQX.TO) – Von 20,86 CAD auf 21,37 CAD (+ 12,13 CAD /+ 2,44 %)
Newmont Corporation (ISIN: US6516391066) rückt ins Augenmerk der Anleger, aber leider negativ. Denn Newmont stoppt die Cadia-Mine nach einem Erdbeben in Australien. Droht ein Produktionsausfall beim weltweit größten Goldproduzenten? -> Newmont stoppt Cadia-Mine nach Erdbeben – droht ein Produktionsrisiko?
Die Energiewende verändert den Rohstoffmarkt grundlegend. Kupfer wird zum Schlüsselrohstoff der Energiewende. Freeport-McMoRan und Rio Tinto positionieren sich für einen möglichen Superzyklus. -> Kupfer Superzyklus 2026: Freeport-McMoRan & Rio Tinto im Fokus der Energiewende
- Wochenentwicklung von Freeport-McMoRan Inc. an der NYSE (FCX) – Von 67,80 USD auf 70,21 USD (+ 2,41 USD /+ 3,55 %)
- Wochenentwicklung von Rio Tinto an der LSE (RIO.L) – Von 7.345,00 GBp auf 7448,00 GBp (+ 103,00 GBp /+ 1,40 %)
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