Nach einem operativ schwierigen Vorjahr meldet sich B2Gold Corp. (ISIN: CA11777Q2099) mit starken Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 zurück. Steigende Produktionsmengen, sinkende operative Kosten je Unze und eine deutlich verbesserte Ergebnislage markieren einen Wendepunkt. Besonders der Vergleich mit dem Vorjahresquartal zeigt, wie stark sich das Unternehmen operativ stabilisiert hat.
Auch andere Goldproduzenten stehen bei uns im Fokus. Am Besten Wochenendslektüre nutzen! -> KW 07 2026 Gold besteht den Stresstest – Rücksetzer wurden gekauft – dazu Goldaktien Barrick, Newmont, Franco Nevada, Harmony Gold
Produktionsentwicklung: Deutlicher Sprung im Jahresvergleich
Im Gesamtjahr 2025 produzierte B2Gold rund 980.000 Unzen Gold. Im Jahr 2024 waren es noch etwa 785.000 Unzen. Damit legte die Produktion um rund 25 % zu – ein Wert, der deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt.
Der Produktionsanstieg ist nicht auf einen einzelnen Faktor zurückzuführen. Vielmehr profitierte das Unternehmen von:
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stabileren Durchsatzraten in den bestehenden Minen,
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verbesserter Anlagenverfügbarkeit,
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sowie dem ersten Produktionsbeitrag der Goose Mine, die im vierten Quartal erstmals kommerziell Gold lieferte.
Diese Entwicklung ist besonders relevant, da sie zeigt, dass das Mengenwachstum strukturell und nicht ausschließlich preisgetrieben ist.
B2Gold startet Goldproduktion in Kanada: Erste Unze aus Goose Mine
Quartalsvergleich: Q4 2025 versus Q4 2024
Der Blick auf das vierte Quartal verdeutlicht den operativen Fortschritt besonders eindrucksvoll.
Während im Schlussquartal 2024 rund 186.000 Unzen Gold produziert wurden, lag die Produktion im Q4 2025 bei über 300.000 Unzen – ein Plus von mehr als 60 %.
Parallel dazu:
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verdoppelte sich der Umsatz nahezu,
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drehte das Ergebnis von einem Verlust in einen klaren Gewinn,
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und der operative Cashflow zog deutlich an.
Der Quartalsvergleich ist deshalb so wichtig, weil er kurzfristige Effekte ausblendet. Q4 2025 zeigt, dass die operativen Verbesserungen tatsächlich greifen und nicht nur ein Jahressondereffekt sind.
Kostenstruktur: Effizienzgewinne trotz steigender AISC
Ein zentraler Punkt in der Analyse ist die Kostenentwicklung. Die Cash Operating Costs pro produzierter Unze sanken im Jahresvergleich deutlich. Das signalisiert eine verbesserte operative Effizienz in den Minen, insbesondere bei Personal, Energie und Wartung.
Gleichzeitig stiegen die All-in Sustaining Costs (AISC) leicht an. Auf den ersten Blick wirkt dies widersprüchlich, lässt sich jedoch technisch gut erklären:
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höhere goldpreisabhängige Royalties,
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gestiegene Instandhaltungsaufwendungen,
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sowie vorbereitende Investitionen für künftige Produktionsphasen.
Entscheidend ist der Kontext: Trotz höherer AISC vergrößerte sich der Abstand zum realisierten Goldpreis deutlich. Die operativen Margen verbesserten sich somit spürbar.
Minenperformance: Stabilität trifft auf neue Impulse
Operativ bleibt Fekola das Rückgrat des Konzerns. Die Mine lieferte auch 2025 den größten Produktionsanteil und zeigte eine hohe Zuverlässigkeit. Masbate und Otjikoto entwickelten sich stabil und erfüllten ihre Rolle als planbare Cashflow-Lieferanten. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Goose Mine. Seit Oktober 2025 befindet sie sich in der kommerziellen Produktion und steuerte im Schlussquartal erstmals nennenswerte Mengen bei. Wichtig ist dabei: Goose läuft noch nicht auf Volllast. Der eigentliche Hebel liegt in den kommenden Jahren, wenn die Anlage vollständig hochgefahren ist.
Aus technischer Sicht war 2025 somit ein Übergangsjahr – 2026 dürfte operativ deutlich stärker von Goose geprägt sein.
2026-Ausblick: Vorsichtige Planung statt aggressiver Expansion
Für 2026 erwartet B2Gold eine Goldproduktion zwischen 820.000 und 970.000 Unzen. Die Bandbreite ist bewusst breit gewählt und reflektiert:
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Anlaufkurven neuer Produktionsbereiche,
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geologische Unsicherheiten,
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sowie den Fokus auf Betriebssicherheit.
Auch bei den Kosten kalkuliert das Management konservativ. Steigende AISC sind eingeplant, was auf realistische Annahmen und nicht auf Schönrechnung hindeutet. Technisch betrachtet priorisiert B2Gold damit Stabilität und Planbarkeit gegenüber kurzfristigem Maximaloutput.
Operative Gesamtbewertung
Zusammengefasst zeigt das Zahlenwerk:
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deutlich höhere Produktionsmengen,
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verbesserte operative Effizienz,
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robuste Quartalsdynamik,
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und eine wiederhergestellte Ertragskraft.
Der Vergleich mit dem Vorjahr und insbesondere mit Q4 2024 macht klar, dass B2Gold operativ wieder auf Kurs ist.
Fazit: Was bedeutet das für Investoren?
Aus Investorensicht ist B2Gold derzeit weniger eine spekulative Wachstumsstory, sondern ein konsolidierter Produzent mit starkem Hebel auf den Goldpreis.
Der operative Turnaround reduziert das Abwärtsrisiko, während steigende Produktionsmengen und ein hoher Goldpreis die Cashflows unterstützen. Die wieder eingeführte Dividende unterstreicht das gestiegene Vertrauen des Managements in die eigene operative Basis. Gleichzeitig bleibt die Bewertung stark vom Goldpreis abhängig, weniger von aggressiven Expansionsfantasien.
Kurz gesagt:
Operativ stabilisiert, technisch verbessert, finanziell wieder belastbar – B2Gold positioniert sich nach schwachen Jahren erneut als solider Mid-Tier-Produzent im Goldsektor.
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Informationen über B2Gold
B2Gold ist ein internationaler Goldproduzent, dessen Hauptsitz sich in Vancouver, Kanada, befindet. Gegründet 2007, betreibt das Unternehmen heute Goldminen in Mali, Namibia und den Philippinen. Darüber hinaus entwickelt es das Goose Project in Nordkanada. Außerdem hat B2Gold zahlreiche Entwicklungs- und Explorationsprojekte in verschiedenen Ländern, darunter Mali, Kolumbien und Finnland. Für das Jahr 2024 prognostiziert B2Gold eine konsolidierte Goldproduktion zwischen 860.000 und 940.000 Unzen.


