Wir werfen einen Blick zurück auf die Goldpreisentwicklung (ISIN: XC0009655157) am Montag (23.02.2026). Zudem betrachten wir den EUR/USD sowie dessen Auswirkungen auf den Goldpreis wie auch den Silberpreis im Euroraum.
Was erwartet Euch im Tagesrückblick?
Goldpreisentwicklung
Der Goldpreis ist mit deutlichem Aufwärtsmomentum in die neue Handelswoche gestartet. Nach einer Eröffnung bei 5.158,05 USD markierte die Feinunze zunächst ein Tagestief bei 5.123,59 USD, ehe im weiteren Verlauf eine dynamische Kaufwelle einsetzte. Das Tageshoch wurde bei 5.237,31 USD erreicht. Mit einem Schlusskurs von 5.229,19 USD ergibt sich gegenüber Freitag (5.099,30 USD) ein kräftiges Plus von 129,89 USD beziehungsweise 2,55 %. Die Handelsspanne belief sich auf 113,72 USD oder 2,22 % – ein Ausdruck der weiterhin erhöhten Volatilität im Markt.
Auch aus technischer Sicht bleibt das Bild klar konstruktiv. Der Goldpreis notiert deutlich oberhalb des EMA 50, der aktuell bei 4.879,62 USD verläuft und den mittelfristigen Aufwärtstrend bestätigt. Mit einem aktuellen Kurs von 5.168,21 USD (08:11 Uhr) zeigt sich am Dienstagmorgen zwar eine leichte Konsolidierung, das übergeordnete Momentum bleibt jedoch intakt.
Phasen hoher Volatilität und stark schwankender Gold-Silber-Relationen eignen sich weniger für Timing-Versuche, aber umso mehr für einen strukturierten Vermögensaufbau. Wer bislang kein physisches Gold oder Silber besitzt, kann Kursschwankungen beispielsweise über einen regelmäßigen Sparplan nutzen. 👉 Jetzt Goldsparplan starten – beim mehrfach ausgezeichneten Testsieger des Handelsblatts („Deutschlands bester Goldsparplananbieter 2021–2025“)</

EUR/USD und Goldpreis in Euro
Im Devisenbereich bewegte sich der EUR/USD nur marginal. Der Euro schloss bei 1,1787 USD nach 1,1781 USD am Vortag (+0,05 %). Der Währungseffekt spielte damit kaum eine Rolle. In Euro gerechnet stieg der Goldpreis von 4.328,41 EUR auf 4.436,40 EUR – ein Zuwachs von rund 108 EUR oder 2,50 %. Die Aufwärtsbewegung war somit primär preisgetrieben und nicht wechselkursbedingt..
Von der Goldpreisentwicklung rüber zur Silberpreisentwicklung
Silber setzte seine relative Stärke fort. Nach einem Tagestief bei 85,2425 USD entwickelte sich auch hier eine klare Aufwärtsdynamik bis auf 89,0005 USD im Tageshoch. Der Schlusskurs lag bei 88,2085 USD und damit 3,7920 USD beziehungsweise 4,49 % über dem Freitagsschluss. Die Intraday-Spanne betrug 3,76 USD oder 4,41 %. Der EMA 50 bei aktuell 82,23 USD liegt weiterhin komfortabel unter dem Marktpreis und unterstreicht die robuste Trendstruktur. Am Dienstagmorgen notiert Silber bei 88,22 USD und behauptet damit das erhöhte Niveau.

Gold Fields: M&A-Strategie, Dividendenboom und Wachstumsperspektiven
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In Euro gerechnet stieg Silber von 71,6548 EUR auf 74,8354 EUR (+4,44 %). Auch hier war der Einfluss des Wechselkurses gering, die Bewegung wurde klar vom Metall selbst getragen..
Gold-Silber-Ratio
Die Gold-Silber-Ratio setzte ihren Rückgang fort und fiel von 60,41 auf 59,28 Punkte (-1,87 %). Das unterstreicht die anhaltende Outperformance von Silber und signalisiert eine weiterhin erhöhte Risikobereitschaft innerhalb des Edelmetallsegments.
Warum betrachten wir diese Ratio? Die Gold-Silber-Ratio soll dem Leser einen Anhaltspunkt geben, welches der beiden Edelmetalle aktuell eher überbewertet und welches eher unterbewertet ist. Welche Kriterien das Gold-Magazin an die Gold Silber Ratio anlegt, kann unter Wissenswertes – Gold Silber Ratio nachgelesen werden.
B2Gold Q4 & FY 2025: Produktion steigt deutlich – operative Wende
Die internationalen Börsen geben den Preis für Gold und Silber je Feinunze in US-Dollar an. Eine Feinunze wiegt rund 31,103 g. Die US-Dollar Notierung bewirkt, dass wir im Euro-Raum die Wechselkursentwicklung Euro / US-Dollar beobachten müssen.
Am Wochenende erscheint auch unser Wochenrückblick. -> KW 08 2026 beim Gold hält erst Unterstützung, dann hilft US Gericht – dazu Goldaktien Barrick, Newmont, Franco Nevada, Kinross Gold, Alamos Gold, B2Gold, Gold Fields
Und wie siehts beim Kupfer aus?
Da bei vielen Goldproduzenten auch Kupfer eine zunehmend wichtige Rolle spielt, lohnt sich ein Blick auf dessen Preisentwicklung. Die Notierung erfolgt hierbei je Tonne.
Kupfer zeigte sich hingegen etwas schwächer. Nach einer Handelsspanne zwischen 12.811,88 USD und 12.984,10 USD schloss der Preis bei 12.898,53 USD und damit 97,86 USD beziehungsweise 0,75 % unter dem Vortag. Hier deutet sich eine leichte Konsolidierung an.
Makro- und Marktumfeld
Belastend für die Aktienmärkte – insbesondere in Deutschland – wirkten neue handelspolitische Spannungen aus Washington. US-Präsident Donald Trump kündigte zunächst temporäre Importzölle von 10 Prozent an und erhöhte diese am Wochenende auf 15 Prozent, gültig ab Dienstag. Damit wird die Obergrenze des zugrunde liegenden Handelsgesetzes ausgeschöpft. Die Aussicht auf eine mögliche Neuverhandlung bestehender Zollabkommen sorgte für Unsicherheit an den Aktienmärkten und erhöhte die Nachfrage nach Absicherungsinstrumenten.
Gold profitierte in diesem Umfeld einmal mehr von seiner Funktion als liquider Wertspeicher in politisch unsicheren Phasen. Die Kombination aus handelspolitischer Eskalation, schwankender Risikoneigung an den Aktienmärkten und stabiler technischer Struktur lieferte einen fruchtbaren Boden für die dynamische Aufwärtsbewegung zum Wochenauftakt.
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